Münchner Alu-Aversion
Der deutsche Gesamtverband der Aluminiumindustrie (GDA) hat ein Problem mit der Stadt München. Konkret geht es um die Verwendungseinschränkung von neuem Aluminium in der Weißwurst-Metropole.
Von der Einschränkung betroffen sind Bauvorhaben, bei denen die Landeshauptstadt als Bauherr auftritt sowie der Wohnungs- und Gewerbebau auf städtischen Flächen. Zwar zeigt sich die Stadtverwaltung bei manchen Projektvorhaben flexibler, dennoch darf in München weiterhin bei städtischen Projekten nur Aluminium verbaut werden, das nachweislich zum überwiegenden Teil aus recyceltem Material besteht.
Das sei ein Problem, „da die Nachfrage nach Aluminium seit Jahrzehnten immens wächst, ist der Anteil an neu produziertem Aluminium wesentlich größer als Recyclingaluminium“, erläuterte GDA-Geschäftsführer Marius Baader.
Auch der DGNB Geschäftsführer Johannes Kreißig sieht das Münchner Reglement problematisch. „Materialverbote, ohne Bezug zum Gebäude, unterstützen diesen ganzheitlichen Ansatz nicht“, so der Vertreter der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen
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