MedAustron setzt auf Solarstrom
Das Wiener Neustädter Krebsbehandlungs- und Forschungszentrum hat die aktuell größte Photovoltaikanlage der Stadt in Betrieb genommen.
Ab sofort produziert MedAustron einen Teil des Stroms, den das Zentrum verbraucht, selbst. Denn, so erklärt MedAustron Geschäftsführer Alfred Zens: „Die große Dachfläche des Zentrums bildet gemeinsam mit dem Lastprofil unserer Stromverbraucher und der exponierten Lage im Stadtteil Civitas Nova eine perfekte Ausgangsbasis für die Erzeugung von Solarstrom, deshalb haben wir uns für die Realisierung einer Photovoltaikanlage entschieden.“
Auf einer Fläche von über 2.600 Quadratmetern wurden in den Sommermonaten 1.612 Photovoltaik-Module installiert, die gesamt eine Nennleistung von knapp 500 kWp aufweisen. Zum Vergleich: für ein Einfamilienhaus ist bereits eine Anlage mit einer Nennleistung von 6 kWp ausreichend. MedAustron wird mit dem ökologisch erzeugten Strom Gebäudesysteme wie beispielsweise die Kälteerzeugung oder Lüftungsanlagen betreiben können.
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