Markenführung und Innovation aus einer Hand
Austrotherm bündelt Marketing und Business Development: Benedikt Feuchtmüller übernimmt die strategische Leitung.
In einem Marktumfeld, das 2026 mehr denn je durch Innovationsgeschwindigkeit und internationale Wettbewerbsfähigkeit definiert wird, setzt der Dämmstoffpionier Austrotherm auf eine integrierte Führungsstruktur. Seit dem 1. April 2026 leitet Benedikt Feuchtmüller (39) die neu fusionierten Bereiche Marketing und Business Development für die gesamte Gruppe sowie den Standort Österreich. Diese strategische Entscheidung der Geschäftsführung in Wopfing zielt darauf ab, Markttrends schneller in die Produktentwicklung zu überführen und die Markenführung enger mit der Innovationsstrategie zu verzahnen.
Feuchtmüller bringt eine beeindruckende Expertise in die neue Rolle ein. Der Absolvent der Wirtschaftsuniversität Wien blickt auf über 14 Jahre internationale Erfahrung in der Baustoff- und Konsumgüterindustrie zurück. Vor seinem Engagement bei Austrotherm steuerte er bei Branchengrößen wie Wienerberger und Pipelife das Category Management und neue Geschäftsfelder. Seine Wurzeln im globalen Management beim Henkel-Konzern verleihen ihm zudem das nötige Rüstzeug, um die Marke Austrotherm in einem zunehmend komplexen internationalen Umfeld mit 35 Produktionsstandorten in 14 Ländern zu positionieren.
Für Planer, Architekten und Verarbeiter signalisiert diese Personalie eine forcierte Innovationsrate. Die Bündelung der Kompetenzen unter Feuchtmüllers Führung soll sicherstellen, dass neue Dämmlösungen nicht nur technisch State-of-the-Art sind, sondern exakt auf die spezifischen Bedürfnisse der Märkte reagieren – von der CO₂-Reduktion bis zur Kreislauffähigkeit von Baustoffen. Geschäftsführer Heimo Pascher sieht in der Personalie einen wesentlichen Hebel: Die neue Struktur schaffe zusätzliche Schlagkraft und stärke die Wettbewerbsposition nachhaltig.
Mit einem Gruppenumsatz von 500 Millionen Euro im Jahr 2025 unterstreicht Austrotherm damit seinen Anspruch, nicht nur Marktteilnehmer, sondern aktiver Gestalter der energetischen Gebäudesanierung in Europa zu sein. Feuchtmüller selbst setzt dabei auf die Dynamik seines Teams: Die Offenheit für neue Ideen und die Verzahnung von Kommunikation und Marktentwicklung stehen für ihn im Zentrum seiner neuen Aufgabe.
Weitere Artikel

