Kleinster Partikelsensor der Welt
Dissertant der TU Graz und Halbleiter-Unternehmen ams haben den kleinsten Feinstaub-Partikel-Sensor entwickelt.
Er ist nur 12 mm x 9 mm x 3 Millimeter groß, etwas kleiner als zwei aufeinander gestapelte Ein-Cent-Münzen, und damit der kleinste Partikelsensor der Welt. Entwickelt wurde er vom Dissertanten Paul Maierhofer am Institut für Elektrische Messtechnik und Sensorik der TU Graz gemeinsam mit dem Halbleiter-Riesen ams und Forschenden von Silicon Alps Labs (SAL).
Aufgrund seiner Kleinheit findet der Sensor, der die jeweils aktuelle Feinstaub-Belastung anzeigt, in Smartphones, Smartwatches und Fitnessarmbändern Platz und kann bei erhöhten Feinstaubwerten Alarm schlagen. Der Sensor kann aber außer in Wearables auch lokal angewendet werden, im Haushalt wie im Freien, und liefert eine Fülle von Messwerten zur Luftgüte-Überwachung. Dadurch können Anwender, beispielsweise Jogger, ihr Verhalten oder ihre Routen ändern oder anpassen.
ams strebt eine Serienfertigung an will mit dem Preis deutlich unter jenem derzeit verfügbarer Sensoren liegen.
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