IGO holt Colle für Datencenter
Der frühere Equans- und Styr-Manager Markus Colle verantwortet bei IGO seit April die Geschäftsentwicklung für Data Center.
IGO Industries verstärkt sein Geschäft im Segment Data Center. Seit April verantwortet Markus Colle die Geschäftsentwicklung mit Schwerpunkt auf dem Ausbau dieses Bereichs innerhalb der international tätigen Gruppe. Colle bringt laut Unternehmen rund vier Jahrzehnte Erfahrung in der Bau- und Immobilienbranche mit. Er war viele Jahre bei Equans und startete danach einen Ausflug zur Styr Group, die ziemlich rasch insolvent wieder von der Bildfläche verschwand.
Seine Laufbahn begann als technischer Zeichner, später folgten Funktionen im Großprojektmanagement, im Vertrieb sowie in der Geschäftsführung. Seit mehr als zehn Jahren ist er nach Unternehmensangaben an internationalen Großprojekten mit Fokus auf Rechenzentren beteiligt. IGO-Industries-Geschäftsführerin und Eigentümerin Iris Ortner verweist auf die Anforderungen bei Rechenzentren.
Diese müssten unter hohem Zeitdruck sowie unter strengen Sicherheitsstandards errichtet werden und erforderten spezialisiertes Know-how. Colle soll die Aktivitäten konzernweit koordinieren, Ressourcen bündeln und die Weiterentwicklung des Segments vorantreiben. Colle betont den technologiegetriebenen Charakter von Data-Center-Projekten, bei denen Elektrotechnik und Kühlung zentrale Rollen einnehmen.
Fehler seien im laufenden Betrieb kaum korrigierbar, weshalb Planung und Umsetzung besonders präzise erfolgen müssten. Der Rechenzentrumsmarkt zählt zu den dynamischen Segmenten im Hochbau. In den Kernmärkten von IGO Industries in Österreich, Deutschland und Polen wird die Nachfrage laut Unternehmen vor allem durch Cloud-Anwendungen, Künstliche Intelligenz und die Expansion internationaler Betreiber getrieben. Für Österreich wird bis 2030 ein Investitionsvolumen von rund einer Milliarde Euro in neue Kapazitäten erwartet.
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