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Höchstpunktzahl für die Campus-Erweiterung

Mit dem LAB 7 realisiert ATP am Institute of Science and Technology Austria ein Vorzeigeprojekt mit maximaler klimaaktiv Gold-Zertifizierung.

Die nachhaltige Transformation von Forschungs- und Laborinfrastruktur erfordert im Jahr 2026 integrale Planungskonzepte, die höchste technische Anforderungen mit kompromisslosem Umweltschutz verknüpfen. Dass dieser Spagat auf absolutem Spitzenniveau gelingt, beweist der Entwurf für das neue „LAB 7“ auf dem Campus des Institute of Science and Technology Austria (ISTA). Das von ATP architekten ingenieure (Wien) und ATP sustain konzipierte Großprojekt wurde vom österreichischen Bundesministerium für Klimaschutz mit dem Qualitätszeichen „klimaaktiv Gold (Planung)“ ausgezeichnet. Dabei erreichte die Planung mit 1.000 von 1.000 möglichen Punkten die absolute Höchstpunktzahl – ein seltener Beleg für die konsequente ökologische Qualität des integralen Entwurfs.

Raum für Spitzenforschung auf 25.000 Quadratmetern
Das neue Gebäude bildet einen zentralen Baustein der Campus-Erweiterung bis zum Jahr 2036. Mit einer Bruttogeschossfläche von rund 25.000 Quadratmetern umfasst der Baukörper zwei moderne Laborgebäude, Büroflächen, eine Cafeteria, ein Learning Center sowie eine integrierte Parkgarage. Nach der Fertigstellung wird der Komplex Raum für bis zu 1.500 Forscherinnen und Forscher bieten. Für das ISTA, das zu den führenden Grundlagenforschungsinstituten Europas zählt, ist der Baustart ein strategischer Meilenstein: Die Infrastruktur ermöglicht es dem Institut, von aktuell rund 90 auf 120 Forschungsgruppen zu wachsen und damit die interdisziplinäre Erforschung grundlegender und gesellschaftlich relevanter Fragestellungen weiter zu stärken.

Integrale TGA und architektonische Nachhaltigkeit
Der Schlüssel zur perfekten klimaaktiv-Bewertung liegt in der engen, gewerkeübergreifenden Zusammenarbeit des integralen Planungsteams. Laborbauten gehören aufgrund des hohen Bedarfs an Luftwechselraten, Medienversorgung und präziser Klimatisierung traditionell zu den energieintensivsten Gebäudetypen überhaupt. Petra Maier, Architektin und Geschäftsführerin von ATP in Wien, betont in diesem Kontext den Anspruch, ein optimales Umfeld für Spitzenleistungen in Studium und Forschung zu schaffen und gleichzeitig höchste ökologische Standards zu erfüllen. Durch den synchronisierten Ansatz von Architektur, Tragwerksplanung und nachhaltiger TGA-Planung gelingt es, den Primärenergiebedarf des Gebäudes zu minimieren, Ressourcen im Lebenszyklus zu schonen und ein zukunftssicheres, emissionsarmes Gesamtkonzept zu realisieren.

© Cachalot Media House GmbH - Veröffentlicht am 02. Juni 2026 - zuletzt bearbeitet am 02. Juni 2026


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