Herzog Kälte-Klima insolvent
Wie der Alpenländische Kreditorenverband in einer Aussendung mitteilt wird am Montag ein Sanierungsverfahren eingeleitet. Eine Fortführung wird angestrebt, ein Mitarbeiterabbau ist nicht ausgeschlossen.
Corona und die Folgen bringen die Grazer Traditionsfirma Herzog Kälte-Klima in Turbolenzen. Wie Firmenchef Paul Herzog gegenüber der Kleine Zeitung erklärt habe der erste Lock Down einen starken Einbruch gebracht. Danach ging es wieder aufwärts, doch nun zeige sich, dass Private und Industrie sehr zurückhaltend seien, so Herzog. Auch das weniger gewordene Servicegeschäft in der Gastronomie trage zur jetzigen Schieflage bei, so Herzog. Das Unternehmen hat in den vergangenen Jahren kräftig expandiert und hat zuletzt in eine neues Bürogebäude investiert.
Laut Alpenländischem Kreditorenverband betragen die Verbindlichkeiten rund 10,5 Mio Euro. Es seien 103 Dienstnehmer (47 Arbeiter, 40 Angestellte, 16 Lehrlinge) und 226 Gläubiger betroffen. Es werde ein Sanierungsplan (30 % binnen 2 Jahren) angestrebt.
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