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Großes Smart-City-Potenzial in Deutschland

Neue Funkinfrastruktur und Bürgernetzwerke ermöglichen die Vernetzung von über 5.400 Postleitzahlgebiete Deutschlands an ein zentrales Smart-City-Betriebssystem.

Die Digitalisierung deutscher Städte schreitet mit großen Schritten voran. Laut Daniel Trauth, Experte für kommunale Digitalisierung und Gründer des RWTH-Aachen-Start-ups dataMatters, könnten in wenigen Monaten rund zwei Drittel der Bevölkerung Deutschlands in einer sogenannten Smart City leben. Der Grund: In über 5.400 der rund 8.200 Postleitzahlgebiete sind bereits Funknetze nach dem LoRaWAN-Standard aktiv – eine Voraussetzung für die Anbindung an das zentrale Smart-City-Betriebszentrum in Köln.

Smartes Energiemanagement bietet Ansätze zur Ressourcenschonung

Über diese Funknetze lassen sich kommunale Sensordaten in Echtzeit erfassen, übertragen und mithilfe Künstlicher Intelligenz auswerten. Eine Optimierung des öffentlichen Nahverkehrs, die Steuerung der Straßenbeleuchtung und die Überwachung von Luftqualität und Wasserständen, sollen so ermöglicht werden. Auch beim Energiemanagement öffentlicher Gebäude oder der effizienten Bewässerung städtischer Grünflächen bieten Smart-City-Systeme neue Ansätze zur Ressourcenschonung.

Helium-Token als Belohnung

Ein entscheidender Faktor für die flächendeckende Einführung sind sogenannte Bürgernetzwerke. Technisch interessierte Privatpersonen betreiben in Eigenregie mehr als 77.000 LoRaWAN-Gateways an rund 62.000 Standorten. Diese dezentralen Funkstationen bilden ein deutschlandweites Netz, das Kommunen den Einstieg in smarte Technologien erleichtert. Betreiber solcher Gateways erhalten als Anreiz digitale Belohnungen in Form von Helium-Token, die sich in Kryptowährungen oder Euro umwandeln lassen.

Datenschutz als zentrale Rolle

Sämtliche Sensordaten werden laut dataMatters lokal anonymisiert, bevor sie übertragen werden. In Gebieten ohne ausreichende Funkabdeckung soll der Ausbau weiter vorangetrieben werden – teils mit Unterstützung engagierter Bürgerinnen und Bürger. Auch in den Niederlanden und Frankreich entstehen derzeit ähnliche Strukturen, die auf dem gleichen technischen Prinzip basieren.

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© Cachalot Media House GmbH - Veröffentlicht am 31. Oktober 2025 - zuletzt bearbeitet am 26. Februar 2026


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AutorRedaktion
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facility management
Energieeffizienz

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