Größter Baukonzern steigert Halbjahresergebnis
Hohe Nachfrage im Infrastrukturbau treibt die Kennzahlen des Baukonzerns Strabag auf neue Rekordwerte.
Der Baukonzern Strabag SE verzeichnete im ersten Halbjahr 2026 ein deutliches Plus bei Leistung und Ertrag. Die Bauleistung stieg im Jahresvergleich um 12 Prozent und erreichte mit 10 Milliarden Euro zum Halbjahr einen neuen Höchstwert. Treiber der Entwicklung war vor allem die starke Nachfrage im Infrastrukturbau in Deutschland sowie auf internationalen Märkten.
Der Auftragsbestand kletterte um 27 Prozent auf das Rekordniveau von 36 Milliarden Euro. Zwar waren Straßenbauprojekte witterungsbedingt im ersten Quartal verzögert angelaufen, die Dynamik zog im zweiten Quartal jedoch spürbar an. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) verbesserte sich um 35 Prozent auf 174 Millionen Euro, während das Konzernergebnis um 25 Prozent auf 119 Millionen Euro zulegte.
Angesichts des profitablen Wachstums passte das Management die Guidance für das Gesamtjahr 2026 nach oben an. Strabag rechnet nun mit einer Jahresleistung von nahe 23 Milliarden Euro und einer EBIT-Marge in der Spanne von 5,5 bis 6 Prozent.
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