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Gesunde Raumluft rückt stärker in den Fokus
IMAS-Studie zeigt: 87 % wünschen bessere Luft – moderne Lüftungssysteme gelten als Schlüssel.
Gesunde Raumluft entwickelt sich zunehmend zu einem zentralen Thema in der Gebäudetechnik. Eine aktuelle IMAS-Studie belegt, dass 87 % der Österreicher eine gute Luftqualität als wichtigen Faktor für Motivation und Wohlbefinden am Arbeitsplatz sehen. Besonders im Büroumfeld wird sie sogar als entscheidender Einflussfaktor für die Zufriedenheit bewertet.
Bedeutung der Raumluft aus technischer Sicht
Menschen verbringen rund 90 % ihrer Zeit in Innenräumen und atmen täglich etwa 20.000 Mal. Die Qualität der eingeatmeten Luft wirkt sich somit direkt auf Gesundheit und Leistungsfähigkeit aus. Langfristig kann schlechte Luftqualität zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen bis hin zu chronischen Atemwegserkrankungen führen.
Auffällig ist laut Studie auch der Zusammenhang zwischen Gebäudestandard und Zufriedenheit. Beschäftigte in neueren Gebäuden sowie in Arbeitsumgebungen mit mechanischen Lüftungssystemen zeigen eine höhere Gesamtzufriedenheit. Dies unterstreicht die Relevanz moderner Gebäudetechniklösungen, insbesondere im Bereich kontrollierter Be- und Entlüftung.
Im internationalen Vergleich zeigt sich Nachholbedarf
Während skandinavische Länder bereits seit Jahren verbindliche Standards für die „Indoor Air Quality“ etabliert haben, fehlen in Österreich bislang umfassende gesetzliche Regelungen. Fachliche Initiativen fordern daher klare Rahmenbedingungen, um Mindeststandards für Raumluftqualität zu definieren und deren Einhaltung sicherzustellen.
Diskutiert werden unter anderem verbindliche Grenzwerte für CO₂-Konzentrationen, Temperatur, Luftfeuchte sowie Feinstaub- und Pollenbelastung. Ergänzend dazu gelten regelmäßige Messungen und Kontrollen als notwendige Grundlage für eine nachhaltige Qualitätssicherung. Auch Fördermodelle für energieeffiziente Lüftungs- und Klimasysteme mit Wärmerückgewinnung werden als wichtiger Hebel gesehen.
Bedeutung der Raumluft aus technischer Sicht
Menschen verbringen rund 90 % ihrer Zeit in Innenräumen und atmen täglich etwa 20.000 Mal. Die Qualität der eingeatmeten Luft wirkt sich somit direkt auf Gesundheit und Leistungsfähigkeit aus. Langfristig kann schlechte Luftqualität zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen bis hin zu chronischen Atemwegserkrankungen führen.
Auffällig ist laut Studie auch der Zusammenhang zwischen Gebäudestandard und Zufriedenheit. Beschäftigte in neueren Gebäuden sowie in Arbeitsumgebungen mit mechanischen Lüftungssystemen zeigen eine höhere Gesamtzufriedenheit. Dies unterstreicht die Relevanz moderner Gebäudetechniklösungen, insbesondere im Bereich kontrollierter Be- und Entlüftung.
Im internationalen Vergleich zeigt sich Nachholbedarf
Während skandinavische Länder bereits seit Jahren verbindliche Standards für die „Indoor Air Quality“ etabliert haben, fehlen in Österreich bislang umfassende gesetzliche Regelungen. Fachliche Initiativen fordern daher klare Rahmenbedingungen, um Mindeststandards für Raumluftqualität zu definieren und deren Einhaltung sicherzustellen.
Diskutiert werden unter anderem verbindliche Grenzwerte für CO₂-Konzentrationen, Temperatur, Luftfeuchte sowie Feinstaub- und Pollenbelastung. Ergänzend dazu gelten regelmäßige Messungen und Kontrollen als notwendige Grundlage für eine nachhaltige Qualitätssicherung. Auch Fördermodelle für energieeffiziente Lüftungs- und Klimasysteme mit Wärmerückgewinnung werden als wichtiger Hebel gesehen.
GS
AutorGustav Schocher
Tags
Raumluft
ZuLuft
Andreas Jäger
Luftqualität
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