Für Flachglas geht es bergauf
Der österreichische Markt für Flachglas kam in den letzten Jahren gehörig ins Strudeln. Ab 2026 sollte es laut Branchenradar wieder aufwärts gehen, zeigen aktuelle Daten.
Der Markt für Bauglas (Flachglas) steht seit geraumer Zeit unter Druck. Die Nachfrage schrumpfte in den letzten vier Jahren um mehr als ein Fünftel. In einem schonungslosen Preiswettbewerb warfen im Vorjahr einige Anbieter das Handtuch, wiewohl erste Anzeichen für eine fundamentale Markterholung zu erkennen waren.
Bereits im Vorjahr nur geringer Verlust
Laut aktuellem Branchenradar Bauglas in Österreich schrumpften die Herstellererlöse im Jahr 2025 nur noch moderat um 1,8 Prozent gegenüber Vorjahr auf rund 349 Millionen Euro. Der Umsatz mit Isolierglas stagnierte bereits auf Vorjahresniveau. Einbußen gab es im Großen und Ganzen nur noch bei Sicherheitsgläsern für den Innen- und Außenbereich (Trennwände, Brüstungen, Vordächer etc.).
Es geht wieder bergauf
Angeschoben von einem wachsenden Fenstermarkt im In- und Ausland sowie steigenden Investitionen in die Renovierung von Wohn- und Geschäftsräumen stellen die Marktforscher für 2026 ein Umsatzplus von bis zu fünf Prozent in Aussicht. Im kommenden Jahr sollte sich der Aufschwung auf plus sieben Prozent beschleunigen. Etwa ein Drittel des Anstiegs ist wahrscheinlich auf steigende Verkaufspreise zurückzuführen.
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