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Firmeninsolvenzen steigen stark

Mehr Insolvenzen über alle Branchen hinweg verteilt: Laut Zahlen der Creditreform Firmeninsolvenzstatistik wurden im 1. Halbjahr 2022 in Österreich 20 Insolvenzverfahren pro Werktag verzeichnet.

Der Gläubigerschutzverband Creditreform hat die endgültigen Zahlen bei den Firmeninsolvenzen für das 1. Halbjahr 2022 in Österreich analysiert. Die Firmeninsolvenzen sind so stark wie nie zuvor um 121% auf 2.429 Verfahren angestiegen und erreichen annähernd das Vor-krisen-Niveau des Jahres 2019. Die Zahl der eröffneten Verfahren ist dabei um fast 100% auf 1.428 gestiegen. Die mangels Vermögen abgewiesenen Insolvenzen haben sich gar um 164% auf 1.001 erhöht.

Starke Zuwächse in allen Branchen

Am stärksten stiegen die Insolvenzen im Kredit- und Versicherungswesen mit einem Plus von 185,7%, gefolgt vom Handel (+131%) und dem Transportwesen („Verkehr- und Nachrichtenübermittlung“) mit einem Plus von 128,3%. Die meisten Insolvenzanträge verzeichneten der Handel (432), die Dienstleistungen (416, +114,4%) und das Bauwesen (413, +52,4%). Die größte relative Insolvenzbetroffenheit herrschte im Transportwesen mit fast 20 von 1.000 Branchenunternehmen. Damit wurde erstmals das Bauwesen als die am meisten gefährdete Branche abgelöst.

© Cachalot Media House GmbH - Veröffentlicht am 02. August 2022 - zuletzt bearbeitet am 16. Februar 2026


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