Deutschland: Vermieter zahlen bei CO2-Steuer mit
Heizkosten: Deutschland bittet künftig auch die Vermieter zur Kasse. Die Vermieter thermisch sehr schlechter Wohungen müssen künftig 90 Prozent der CO2-Abgabe zahlen.
Mit der CO2-Abgabe steigen die Heizkosten. Was hierzulande gilt, ist auch in Deutschland Realität. Dort aber gibt es den Plan auch die Vermieter für den hohen Verbrauch in schlecht gedämmten Bauten zur Kasse zu bitten. Die Mieter hätten keinen Einfluss auf die thermische Qualität eines Hauses noch können sie sich die Heizung aussuchen, so die nachvollziehbare Sichtweise der Regierung. Sie plant deshalb ein 10-Stufenmodell, das auch die Vermieter für die CO2-Abgabe in die Pflicht nimmt, wie Der Spiegel berichtet.
Die Grundidee des Modells : Je schlechter das Haus, desto höher der Anteil des Vermieters. Bei Wohnung mit ganz übler Energiebilanz sollen die Vermieter 90 Prozent der CO2-Last übernehmen, die Mieter 10 Prozent. Bei thermisch sehr guten Bauten wiederum sollen die Mieter die volle CO2-Abgabe berappen.
Naturgemäß finden die Interessensvertreter der Hauseigentümer das Modell unfair. Nicht begeistert sind auch Mietervertreter - weil die Regelung erst 2023 in Kraft treten soll.
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