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Deutscher Bau: Ruf nach Energiepreisdeckel

Aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes verursachen Sorgenfalten im deutschen Baugewerbe. Die Forderung nach einem Energiepreisdeckel wird laut.

"Mit Sorge sehen wir die Orderentwicklung im Wohnungsbau. Bereits in den Monaten April bis Juni mussten wir reale Rückgänge zwischen -13 % und -17 % hinnehmen. Im Juli waren es nun ca. -21 %. Kumulativ fehlen uns damit real schon ca. 9 % zum Vorjahr. Mit Blick auf die Baugenehmigungen haben wir wenig Hoffnung, dass die Zahlen in den nächsten Monaten besser werden“, so Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer Zentralverband Deutsches Baugewerbe.

Gerade die privaten Häuslebauer kommen laut Pakleppa angesichts steigender Finanzierungs- und Lebenshaltungskosten an die Grenzen des Leistbaren. Wichtig sei jetzt, dass die öffentliche Hand, vom Bund bis zu den Kommunen, ihre Investitionsplanungen weiter umsetzen. "Die Wirtschaft braucht dringend einen Energiepreisdeckel. Derzeit legen die Preise für mineralische Baustoffe im Vorjahresvergleich noch einmal um 12% bis 15% zu. Das schlägt erkennbar auf die Nachfrage von Bauleistungen zurück", so Pakleppa. Wegen der anstehenden Gaspreisumlagen würden sich die Bauunternehmen zudem mit weiteren sprunghaften Preissteigerungen ab Oktober konfrontiert sehen. Daher wird der Preisdeckel auch gefordert, um die Baustoffindustrie in Deutschland am Markt zu halten.

© Cachalot Media House GmbH - Veröffentlicht am 26. September 2022 - zuletzt bearbeitet am 16. Februar 2026


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