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Cyberrisiken für Unternehmen steigen
Eine Deloitte-Studie zeigt die wachsende Bedrohung und den Handlungsbedarf bei Cyber Security.
Die Cyber-Bedrohungslage für österreichische Unternehmen hat sich zuletzt deutlich verschärft. Eine aktuelle Studie von Deloitte zeigt, dass sowohl die Anzahl als auch die Professionalität von Angriffen spürbar zugenommen haben. Besonders auffällig: Bereits rund 28 % der befragten Betriebe berichten von nahezu täglichen Ransomware-Attacken. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht das einem Zuwachs von 100 Prozent.
Verwundbarkeit bleibt hoch
Zwei Drittel der Unternehmen können einen vollständigen Betriebsstillstand infolge eines Cyber-Angriffs nicht ausschließen. Gerade für kritische Infrastrukturen, wie sie in der Gebäudetechnik und Energieversorgung eine zentrale Rolle spielen, stellt dies ein erhebliches Risiko dar. Vernetzte Systeme, Smart-Building-Lösungen und digitale Energiemanagementplattformen erhöhen die Angriffsfläche zusätzlich.
Trotz der angespannten Lage bewerten viele Unternehmen ihre IT-Sicherheit weiterhin als hoch. Diese Einschätzung steht jedoch im Widerspruch zu den tatsächlichen Risiken. Während technische Schutzmaßnahmen häufig greifen, zeigt sich bei der Wiederherstellung nach erfolgreichen Angriffen ein deutlicher Nachholbedarf. Backup-Systeme und Datenentschlüsselung funktionieren zunehmend weniger zuverlässig.
Auffällige Zurückhaltung bei Investitionen
Ein Großteil der befragten Unternehmen plant, Budgets für Cyber Security konstant zu halten. Auch im Personalbereich sind kaum Aufstockungen vorgesehen. Fachleute sehen darin ein potenzielles Problem, da steigende Anforderungen – etwa durch neue EU-Vorgaben wie NIS II – zusätzliche Ressourcen erfordern. Gerade für Betreiber:innen von Gebäuden und Energieinfrastruktur gewinnt ein strukturiertes Business Continuity Management an Bedeutung. Klare Notfallpläne, definierte Verantwortlichkeiten und regelmäßige Übungen gelten als zentrale Bausteine, um im Ernstfall handlungsfähig zu bleiben und einen Betriebsstillstand zu vermeiden.
Verwundbarkeit bleibt hoch
Zwei Drittel der Unternehmen können einen vollständigen Betriebsstillstand infolge eines Cyber-Angriffs nicht ausschließen. Gerade für kritische Infrastrukturen, wie sie in der Gebäudetechnik und Energieversorgung eine zentrale Rolle spielen, stellt dies ein erhebliches Risiko dar. Vernetzte Systeme, Smart-Building-Lösungen und digitale Energiemanagementplattformen erhöhen die Angriffsfläche zusätzlich.
Trotz der angespannten Lage bewerten viele Unternehmen ihre IT-Sicherheit weiterhin als hoch. Diese Einschätzung steht jedoch im Widerspruch zu den tatsächlichen Risiken. Während technische Schutzmaßnahmen häufig greifen, zeigt sich bei der Wiederherstellung nach erfolgreichen Angriffen ein deutlicher Nachholbedarf. Backup-Systeme und Datenentschlüsselung funktionieren zunehmend weniger zuverlässig.
Auffällige Zurückhaltung bei Investitionen
Ein Großteil der befragten Unternehmen plant, Budgets für Cyber Security konstant zu halten. Auch im Personalbereich sind kaum Aufstockungen vorgesehen. Fachleute sehen darin ein potenzielles Problem, da steigende Anforderungen – etwa durch neue EU-Vorgaben wie NIS II – zusätzliche Ressourcen erfordern. Gerade für Betreiber:innen von Gebäuden und Energieinfrastruktur gewinnt ein strukturiertes Business Continuity Management an Bedeutung. Klare Notfallpläne, definierte Verantwortlichkeiten und regelmäßige Übungen gelten als zentrale Bausteine, um im Ernstfall handlungsfähig zu bleiben und einen Betriebsstillstand zu vermeiden.
GS
AutorGustav Schocher
Tags
Deloitte
cybersecurity
cyberkriminalität
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