Bauzentrum Blaue Lagune vor Fertigstellung und Führungswechsel
Das Bauzentrum steht vor der Fertigstellung, während Angelika Aulinger die Geschäftsführung übernimmt
Das traditionell als größtes Fertighauszentrum Europas bekannte Areal der Blauen Lagune in Wiener Neudorf schließt ein prägendes Kapitel seiner Standortentwicklung ab. Bis Ende August 2026 erfolgt die bauseitige Fertigstellung des neu errichteten Bauzentrums. Die Übergabe der Mietflächen an die Aussteller läuft bereits auf Hochtouren, um den regulären Betrieb vorzubereiten. Zeitgleich vollzieht das Unternehmen einen fundamentalen Wechsel an der Spitze: Gründer Erich Benischek, der den Standort seit 1992 geprägt und das Konzept des integrierten Bauzentrums initiiert hat, scheidet aus der Geschäftsführung aus. Ab dem 1. September 2026 übernimmt Angelika Aulinger die operative Leitung sowie die Verantwortung für Vermarktung und Betrieb.
Mit Angelika Aulinger gewinnt das Unternehmen eine erfahrene Führungskraft aus der Bauzulieferindustrie. Durch langjährige Stationen bei Branchengrößen wie Schöck Bauteile, James Hardie, Halfen und Saint-Gobain Rigips bringt sie umfassende Expertise in Business Development und Vertrieb in Österreich sowie der Cee-Region mit. Zu ihren Hauptaufgaben zählt es nun, die Inbetriebnahme des Bauzentrums zu begleiten, die Vernetzung mit der Holzfertighaus-Industrie zu vertiefen und weitere Partner für das erweiterte Standortkonzept zu akquirieren.
Mit dem neuen Bauzentrum wandelt sich die Blaue Lagune von der reinen Mustersiedlung zum ganzjährigen B2b- und B2c-Kompetenzzentrum für Bauen, Sanieren, Smart Building und Immobilien.
Das architektonische Konzept des Bauzentrums umfasst fünf miteinander verbundene Gebäudekomplexe. Das Angebot bündelt künftig Produktschauen und Beratung aus den Segmenten Bautechnik, Haustechnik, Innenausstattung, Möblierung sowie Immobiliendienstleistungen. Neben privaten Bau- und Sanierungswilligen adressiert die Plattform explizit Fachpublikum wie Architekten, Tga-Planer und Bauunternehmen. Eigene Showrooms, thematische Ausstellungsflächen sowie Fachveranstaltungen, Schulungsangebote und Netzwerk-Events sollen den Standort als dauerhaften Treffpunkt der Bau- und Immobilienwirtschaft etablieren.
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