19,5 Millionen Euro für klimaneutrale Industrieprojekte
Neue Fördergelder beschleunigen den Weg von der Forschung in die praktische Umsetzung am Markt.
Der Klima- und Energiefonds stellt für innovative Vorhaben der Industrie ab sofort ein Förderbudget von 19,5 Millionen Euro bereit. Die dotierten Mittel stammen aus dem Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur und zielen auf die Transformation industrieller Prozesse sowie die Stärkung heimischer Netto-Null-Technologien ab. Das Förderprogramm schließt die Lücke zwischen theoretischer Forschung und industrieller Anwendung.
Im Mittelpunkt stehen Forschungs- und Demonstrationsvorhaben sowie experimentelle Entwicklungen und Pilotierungen im realen Umfeld. Damit sollen energie- und prozessbedingte Treibhausgasemissionen nachhaltig gesenkt und Schlüsseltechnologien am Standort etabliert werden. Die Maßnahme zahlt zugleich auf die österreichische Industriestrategie 2035 ein, in der Energie- und Umwelttechnologien als strategische Kernbereiche definiert sind.
Innovationsminister Peter Hanke hebt hervor, dass der Wandel des Sektors konkrete Schritte in die praktische Umsetzung erfordere. Mit der Initiative werde die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe gestärkt und Innovationen aus Österreich gezielt forciert. Auch der Geschäftsführer des Klima- und Energiefonds, Bernd Vogl, verweist auf die Dringlichkeit, marktfähige Lösungen zügig in den Betrieb zu integrieren, wobei die enge Kooperation zwischen Betrieben und Wissenschaftseinrichtungen entscheidend sei.
Die Ausschreibung richtet sich an Unternehmen aller Rechtsformen, vor allem aus dem produzierenden Bereich, der Energieversorgung sowie an Zulieferbetriebe und Forschungsinstitute. Auch Start-ups und KMU sind eingeladen, sich an Konsortien mit Industrieunternehmen zu beteiligen. Unterstützend wirkt das Innovationsnetzwerk NEFI, das als Plattform für Projektentwicklung und Wissenstransfer fungiert.
Projektanträge können bis zum 10. März 2027 eingereicht werden.
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