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12 Punkte gegen die Energiekrise
Die Umweltschutzorganisation Global 2000 fordert mit 12-Punkte-Plan Befreiung von fossilen Energien.
Die Abhängigkeit nach Öl und Gas ist für österreichische Haushalte und Unternehmen nach wie vor hoch. Der Iran-Krieg zeigt uns auf schmerzhafte Weise, wie verletzlich wir sind, wenn Energielieferungen von einem Tag auf den anderen unterbrochen werden. Um die Auswirkungen der aktuellen, globalen Energiekrise abzufedern, legt die Umweltschutzorganisation Global 2000 einen 12-Punkte-Plan vor, der die Bevölkerung finanziell entlastet, das Land unabhängig macht und das Klima schont.
• 1. Tempo 100 auf Autobahnen und 80 auf Bundes- und Landesstraßen, um vorsorglich Treibstoff zu sparen
• 2. Preis für Öffi-Tickets nach dem Beispiel Litauens befristet um 50 % reduzieren und langfristig leistbar halten
• 3. Kampagnen für spritsparendes Fahren, Ausweitung von Home-Office-Regelungen und Förderung von Fahrgemeinschaften
• 4. Österreichs Energiewende beschleunigen: Bis 2030 sollen 39 TWh aus erneuerbaren Quellen kommen statt 27 TWh (Erneuerbaren Ausbau-Beschleunigungsgesetz), besonders verbaute Flächen wie Parkplätze müssen genutzt werden
• 6. Biogas mit Beschluss des Erneuerbares Gas-Gesetz mobilisieren: bis zu 10 TWh sind aus nachhaltigen Quellen möglich (12% Gesamtgasverbrauch)
• 7. Aus für Gasheizungen bis 2040, Verplichtung der Energieversorger und Netzbeteiber zum Ausbau der Fernwärme
• 8. Attraktive Förderungen für thermische Sanierung und Heizungstausch
• 9. Aus für die antiquierte Anschlusspflicht an das Gasnetz, die den geordneten Rückbau der Gasnetze verhindert
• 10. 5,7 Mrd. Euro an umweltschädlichen Subventionen streichen
• 11. Knapp 3 Milliarden Euro sparen, Lobauautobahn stoppen, stattdessen ASFINAG-Dividende erhöhen
• 12. Energiewendesteuer für Fossilkonzerne: Übergewinne abschöpfen
Hintergrund: Österreichs fossile Abhängigkeit
62 % der Energie (Mobilität, Strom, Industrie) stammen aus fossilen Quellen – Kohle, Öl und Gas. Erdöl ist mit 35,5 % der wichtigste Energieträger, vor allem im Verkehrssektor (87 % fossile Energie). Österreich gibt 12,8 Mrd. Euro pro Jahr für fossile Energieimporte aus – größtenteils für Öl (9,2 Mrd. Euro).
• 1. Tempo 100 auf Autobahnen und 80 auf Bundes- und Landesstraßen, um vorsorglich Treibstoff zu sparen
• 2. Preis für Öffi-Tickets nach dem Beispiel Litauens befristet um 50 % reduzieren und langfristig leistbar halten
• 3. Kampagnen für spritsparendes Fahren, Ausweitung von Home-Office-Regelungen und Förderung von Fahrgemeinschaften
• 4. Österreichs Energiewende beschleunigen: Bis 2030 sollen 39 TWh aus erneuerbaren Quellen kommen statt 27 TWh (Erneuerbaren Ausbau-Beschleunigungsgesetz), besonders verbaute Flächen wie Parkplätze müssen genutzt werden
• 6. Biogas mit Beschluss des Erneuerbares Gas-Gesetz mobilisieren: bis zu 10 TWh sind aus nachhaltigen Quellen möglich (12% Gesamtgasverbrauch)
• 7. Aus für Gasheizungen bis 2040, Verplichtung der Energieversorger und Netzbeteiber zum Ausbau der Fernwärme
• 8. Attraktive Förderungen für thermische Sanierung und Heizungstausch
• 9. Aus für die antiquierte Anschlusspflicht an das Gasnetz, die den geordneten Rückbau der Gasnetze verhindert
• 10. 5,7 Mrd. Euro an umweltschädlichen Subventionen streichen
• 11. Knapp 3 Milliarden Euro sparen, Lobauautobahn stoppen, stattdessen ASFINAG-Dividende erhöhen
• 12. Energiewendesteuer für Fossilkonzerne: Übergewinne abschöpfen
Hintergrund: Österreichs fossile Abhängigkeit
62 % der Energie (Mobilität, Strom, Industrie) stammen aus fossilen Quellen – Kohle, Öl und Gas. Erdöl ist mit 35,5 % der wichtigste Energieträger, vor allem im Verkehrssektor (87 % fossile Energie). Österreich gibt 12,8 Mrd. Euro pro Jahr für fossile Energieimporte aus – größtenteils für Öl (9,2 Mrd. Euro).
GS
AutorGustav Schocher
Tags
Global 2000
energiekrise
Iran-Krieg
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