Modulbauer planen Gigafactory

Die japanische Daiwa House Group will mit ihrem niederländischen Modulbauunternehmen Jan Snel den Markt aufmischen und mit Gigafactory zum größten Anbieter modularer Baulösungen in Europa werden.

Bezahlbarer Wohnraum in Europa ist rar. Die japanische Daiwa House Group und das zu ihr gehörende Modulbauunternehmer Jan Snel wollen das rasch ändern. Daher werden die beiden Firmen ab sofort unter dem Namen Daiwa House Modular Europe bauen. Das neue europäische Unternehmen spezialisiert sich auf den modularen und industrialisierten Wohnungsbau – vom Studentenwohnheim über Hotels bis hin zu Reihenhäusern. Während in den Niederlanden die Marke Jan Snel zusätzlich weiterhin bestehen bleibt, fällt sie in Deutschland weg und das Unternehmen firmiert komplett unter der neuen Marke Daiwa House Modular Europe.

Gigafactory ist geplant

Daiwa House Modular Europe hat es sich zum Ziel gemacht, als größter Anbieter modularer Baulösungen in Europa den Bau von qualitativ hochwertigen Wohnungen zu beschleunigen, sozialen Wohnraum zu schaffen und Wohnträume wahr werden zu lassen. Die Lösungen sind dabei nicht temporär, sondern langlebig. Diese Ambitionen unterstreicht auch der Plan, gemeinsam mit Capital Bay eine Gigafactory für den Bau von Wohnmodulen zu errichten. Die Produktion der ersten Module soll bereits 2024 beginnen.

 Daiwa House & Jan Snel

Daiwa House Group mit einem Umsatz von rund 32 Milliarden Euro ist eigenen Angaben zufolge das größte industrielle Bauunternehmen der Welt.  Daiwa hat den industrialisierten Modulbau revolutioniert und setzt dabei u.a. auch auf Robotertechnik in der Produktion. Jan Snel gehört seit Ende 2020 zur Daiwa House Group und ist einer der größten Akteure im Bereich modularer Gebäudelösungen in Europa. Gemeinsam möchte man eine breite Palette von Wohnlösungen anbieten, sowie auch modularen Raumlösungen in den Bereichen Pflege, Büro, Bildung und Industrie.

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