Neues gefördertes Innovationslabor

Anfang 2022 wurde Renowave.at als neues Innovationslabor für klimaneutrale Gebäude- und Quartierssanierungen gegründet. Es soll als Sanierungsturbo für die Bau- und Immobilienbranche wirken.

Das vom Bundesministerium für Klimaschutz und Umwelt (BMK) und der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) geförderte Labor soll Innovationen forcieren, um die Umsetzung von Sanierungen einfacher, schneller und kostengünstiger zu machen. Das Innovationslabor soll als zentrale Anlaufstelle dienen, um die Baupraxis mit Innovationen aus dem Forschungsbereich zu verknüpfen. „Unsere Aufgabe ist es in Österreich Innovationen anzustoßen, damit neue technische, soziale und organisatorische Lösungen entstehen, um die hochwertige Gebäude- und Quartiersanierung schneller und effizienter umsetzbar zu machen“, betont Susanne Formanek, Vorstand und kaufmännische Projektleiterin von Renowave.at.

„Technologisch gesehen können Gebäude mehr Energie erzeugen, als sie verbrauchen. Sie könnten „Kraftwerke“ mit einem Beitrag für die Versorgungssicherheit werden. Die Wirklichkeit sieht aber anders aus: Ungefähr drei Viertel aller Gebäude in Österreich wurden vor 1990 errichtet und rund 60 Prozent der Gebäude gelten aus energietechnischer Sicht als sanierungsbedürftig“, wso Armin Knotzer, Vorstand und inhaltlicher Projektleiter von Renowave.

Klimaneutrale Vorzeigequartiere

Zurzeit entwickelt Renowave gemeinsam mit Partner*innen einen Prozess wie Quartiere in Zukunft klimaneutral werden können. Nach der ausführlichen Bestandsaufnahme der Gebäude und der Energieversorgung werden verschiedene bauliche und energetische Lösungen berechnet, um aufzuzeigen wie eine klimaneutrale Sanierung in Zukunft gelingen kann. Diese Szenarien werden mittels Simulationstools modelliert und die Ergebnisse dienen als Grundlage für die Entscheidungsfindung, wobei sowohl die Klimaziele als auch die wirtschaftlichen Berechnungen Berücksichtigung finden…

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