Burg-Wächter stoppt Russland-Lieferungen

Der Sicherheitstechnikhersteller stoppt aufgrund der Invasion Russlands in die Ukraine alle Produktlieferungen nach Russland.

Keine Produktlieferungen mehr von der deutschen Burg-Wächter Gruppe. „Wir lehnen jegliche Form von Gewalt kategorisch ab. Die Ukraine ist ein souveräner Staat, der von einem Nachbarland willkürlich angegriffen worden ist. Als Unternehmen stehen wir seit jeher für eine friedliche globale Zusammenarbeit, die sich an christlichen Werten wie Nächstenliebe, Barmherzigkeit und Gerechtigkeit orientiert“, erklärt die Geschäftsführung von Burg-Wächter in einer Aussendung. Der Abbruch der Geschäftsbeziehungen umfasst das komplette Produktsortiment der Sicherheitstechnikherstellers aus Wetter-Volmarstein. „Die Menschen in der Ukraine leiden in ihrer Heimat unter dem Angriffskrieg Russlands. Viele Menschen sind schon gestorben, Hunderttausende mussten fliehen. Wir wünschen uns nichts sehnlicher für die Ukrainer, als dass der Krieg beendet wird und sie wieder frei und sicher in ihrem Land leben können“, so die Geschäftsführung von Burg-Wächter.

Gleichzeitig betont Burg-Wächter in der Aussendung, dass das brutale Vorgehen der russischen Staatsführung nicht zur Stigmatisierung der russischen Bevölkerung führen darf. „Über berufliche oder private Verbindungen haben viele von uns langjährige und feste Beziehungen zu Menschen in der Ukraine und Russland gleichermaßen aufgebaut.“ Bis zum Stopp der Geschäftsbeziehungen hat Burg-Wächter seine Produkte über Handelspartner in Russland vertrieben. Eigene Produktionsstätten oder Fachgeschäfte wurden in Russland nicht betrieben.

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