217 Millionen Euro für Klimafonds

217,3 Millionen Euro stehen 2021 unter anderem für den Ausbau erneuerbarer Energien und der Dekarbonisierung der Industrie zur Verfügung. 

Der Klima- und Energiefonds darf sich 2021 erneut über ein Rekordbudget freuen. 217 Mio. Euro fließen ab sofort in die Umsetzung klimawirksamer Projekte. Geld, das gerade jetzt wichtig ist, um die krisengeprüfte Wirtschaft anzukurbeln. Theresia Vogel und Ingmar Höbarth, Geschäftsführung des Klima- und Energiefonds: „Dank des grünen Konjunkturpaketes haben wir die einmalige Chance, Klimaschutzinnovationen rasch zu den Menschen zu bringen. Unser Ziel ist es, die heimische Wirtschaft auf ihrem Weg in die klimafreundliche Zukunft zu unterstützen und Regionen fit für ein neues Energie- und Mobilitätssystem zu machen.“

Der Klimafonds setzt daher 2021 neben seinen bewährten Förderformaten auch auf komplett neue Programme. So gelten missionsorientierte, technologieoffene Wettbewerbe als ein neuartiger innovationspolitischer Ansatz zur Förderung von disruptiven Innovationen, mit denen der Klimakrise begegnet werden kann. Ein weiterer Fokus des Fonds liegt auf Städten und deren Weg in die Zukunft. Theresia Vogel: „Egal ob groß oder klein – Städte brauchen eine hohe Lebensqualität, damit sich Menschen wohl fühlen. Dazu gehören nicht nur die ,gute Luft‘, sondern auch moderne Wohn- und Mobilitätskonzepte, öffentliche Grünflächen und die Möglichkeit, seinen Lebensraum selbst mitgestalten zu können. Wir begleiten Städte auf dem Weg in diese lebenswerte Zukunft – und bringen neue, klimafreundliche Technologien mit den Bedürfnissen der Menschen zusammen “

Einen wahren Boom für die dezentrale Versorgung mit erneuerbaren Energien erwartet der Klima- und Energiefonds durch das „Erneuerbaren Ausbau Gesetz“: Erstmals können Nicht-Energieversorger über Grundstücksgrenzen hinweg Strom und Wärme produzieren, speichern, handeln und verbrauchen. Der Fonds legt daher 2021 neue Förderprogramme auf, die den Aufbau und den Betrieb von erneuerbaren Energiegemeinschaften unterstützen. Ingmar Höbarth: „Jetzt haben die Menschen vor Ort endlich die Möglichkeit, sich selbst mit sauberer Energie zu versorgen und sie können darüber hinaus zum Kraftwerk für ihre Umgebung werden. Aus unseren Klima- und Energie-Modellregionen wissen wir: Die Begeisterung in den Regionen für dieses Thema ist da. Wir wollen aus dieser nun eine Erfolgsstory für den Klimaschutz machen“.

Keine Kommentare

Kommentar schreiben