Vereinte Styropor-Recycler

Das Forschungsprojekt „EPSolutely“ bündelt Kräfte für EPS-Kreislaufwirtschaftskonzept. Die Recyclingquote bei Bauware liegt bei 26 Prozent und soll gesteigert werden.

Expandiertes Polystyrol, auch als Styropor oder EPS bekannt, ist recyclingfähig. Damit die Recyclingquoten erhöht werden können haben sich zwölf Partner aus allen Bereichen des Wertschöpfungssystems zum Forschungsprojekt „EPSolutely“ zusammengetan.

Die österreichische EPS-Industrie erreicht laut aktuellen Studien Recyclingquoten von 26 % bei Bauware bzw. 56 % bei Verpackungen. Ein nicht unerheblicher Anteil fließt immer noch in die energetische Verwertung, wodurch das EPS aus dem Wertschöpfungskreislauf ausscheidet. Bei Bauware stellen die künftig steigenden Mengen an EPS-Abfällen aus Abbrüchen, die Hexabromcyclododecan (HBCD) enthalten, eine zusätzliche Herausforderung dar. Ein Recycling ohne die Abtrennung des bis 2016 verwendeten Flammschutzmittels HBCD ist aufgrund des Zerstörungsgebotes nicht erlaubt.

Akzeptanz erhöhen

Die Initiative zum Forschungsprojekt ging von der GPH – Güteschutzgemeinschaft Polystyrol-Hartschaum, der Interessenvertretung und Verbandsorganisation der Styropor-Hersteller und Rohstofflieferanten in Österreich, aus. Mit EPSolutely soll vor allem die Akzeptanz und Nachhaltigkeit von EPS erhöht werden.

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