Tongebende Fassade

Wienerberger möchte dem Ziegel mit der keramischen Fassade Argeton mehr öffentliche Präsenz geben.

In Großbritannien, Holland, Belgien und Frankreich ist die Verwendung von Tonziegeln in der Fassade üblich. Wienerberger möchte nun auch in Österreich dafür sorgen, dass keramische Fassaden sich etablieren. Das Produkt dazu heißt Argeton. „Die Natürlichkeit des Materials, die Lebendigkeit der Oberflächen und die vielfältige Farbgestaltung bringen neue Impulse für kreative Architekten und innovative Bauherren“, erklärt Mike Bucher, Geschäftsführer der Wienerberger Ziegelindustrie GmbH. Argeton-Fassaden seien zeitlos modern, dauerhaft witterungs- und wertbeständig, natürlich und nachhaltig. Neben einem breiten Produktspektrum verschiedenster Plattentypen stehen besonders Individuallösungen mit einzigartigem Formendesign zur Verfügung. Mit Farben, Glasuren, Engoben, Formen und Oberflächen in nahezu unbegrenzter Vielfalt bietet Argeton kreativen Architekten viele Möglichkeiten.

Das Fassadensystem besteht aus keramischen Fassadenplatten und einer systemgebundenen Unterkonstruktion aus Aluminium. Die im Strangpressverfahren hergestellten Fassadenelemente werden nach dem Brennvorgang quer zur Ziehrichtung auf Länge geschnitten, sie besitzen gemäß bauaufsichtlicher Zulassung eine hohe statische Festigkeit und sind sowohl witterungs- als auch frostbeständig. Die vorgehängten, hinterlüfteten Fassadenplatten aus Ton eignen sich für den Einsatz bei unterschiedlichsten Bauvorhaben.
In Österreich zeigt sich etwa der neuerrichtete Firmensitz des Softwareunternehmens Isis Papyrus in Wiener Neudorf im rostbraunen Argeton-Gewand und auch das Lendhotel in Graz, besticht durch seine edle Fassade aus hellgrauen Argeton-Elementen.

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