PV auf dem Mistplatz

Der Klimaschutz durch die Nutzung von freien Flächen auf Mistplätzen und Gebäuden soll weiter vorangetrieben werden. Aktuell befinden sich 6.300 m2 Solarflächen an 13 Standorten.

Durch den massiven Ausbau erneuerbarer Energien soll Wien bis 2040 CO2-neutral sein, die Solarenergie soll wesentlich dazu beitragen. Mit an Bord ist dabei auch die 48er, die an zahlreichen Standorten saubere Energie für Wien produziert. „Wir nutzen dafür gezielt Flächen im Bereich der Stadt – die Priorität liegt dabei auf Dächern, Fassaden, Parkplätze, Deponien oder Restflächen von Infrastruktureinrichtungen“, betont Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky. „Unser Ziel ist, dass wir bis zum Ende dieser Regierungsperiode jedes Jahr so viele Photovoltaik-Anlagen errichten, wie in den letzten 15 Jahren zusammen.“

Gerade bei den vorhandenen Gebäuden, Mistplätzen oder der Deponie Rautenweg ist bei der 48er ein großes Flächenpotential vorhanden, das für diesen Zweck bestens genutzt werden kann: „Dächer, Flugdächer und Fassaden ermöglichen innovative Lösungen für die Integration von Photovoltaik. Aktuell beträgt die gesamte Kollektorfläche aller 48er PV-Anlagen rund 6.300 m2 an 13 Standorten“, so Czernohorszky bei der Besichtigung der Anlage auf der Wagenhalle beim Mistplatz Richthausenstraße in Wien-Hernals.

Die Leistung aller 48er-PV-Anlagen betrug im Jahr 2020 knapp über 1.000 kWpeak, das entspricht ungefähr 1 Mio Kilowatt-Stunden. Die aktuell 13 Standorte der 48er-PV-Anlagen sind über die ganze Stadt verteilt und befinden sich unter anderem auf den Mistplätzen in Auhof, Richthausenstraße, Inzersdorf, Stammersdorf, Stadlau oder Rinterzeit sowie auf Deponien und Betriebsgebäuden. Weitere mögliche Flächen werden derzeit für einen möglichen Ausbau überprüft.

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