Leyrer + Graf baut Horten-Museum

Bis 2022 entstehen im Stöcklgebäude des Wiener Hanuschhof Ausstellungsräume für die Heidi Horten Collection. Als Generalunternehmer fungiert die Baufirma Leyrer + Graf.

Den Zuschlag für die architektonische Gestaltung des Palais Goëss-Horten im international ausgeschriebenen Wettbewerb, konnte sich das Architekturbüro „the next Enterprise – architects“ sichern.

Im Sommer wurde mit den ersten Vorbereitungsarbeiten für den Umbau durch Leyrer + Graf begonnen, speziell in Hinblick auf die Objektsicherung, die bei Museen spezielle Anforderungen vorschreibt, waren umfangreiche Maßnahmen erforderlich. In weiterer Folge wird das über 100 Jahre alte Stöcklgebäude im Inneren komplett ausgehöhlt und nachträglich auch ein 650 m² großes Kellergeschoß hergestellt. Für den neuen Eingangsbereich wird das Gebäude im Erdgeschoß an einer Außenecke geöffnet und mittels massivem Stahlbau, Stahlbetonbau und Geilinger-Stützen unterfangen.

Der Innenausbau erfolgt auf einem hohen technischen Niveau – angepasst an die Anforderungen moderner Museumsräumlichkeiten und beeindruckt durch architektonische Details, wie die freitragende, glasperlengestrahlte Edelstahltreppe. Ebenso wird die gesamte Fassade aufwändig saniert, welche im historischen Stil erhalten bleiben soll, um den ursprünglichen Charakter des altehrwürdigen Stöcklgebäudes zu erhalten. Zusätzlich ist eine Begrünung der Fassade vorgesehen.

Die hochkarätige Sammlung von Heidi Goëss-Horten umfasst Kunstwerke der klassischen Moderne von Klimt bis Picasso, Schwerpunkte in der amerikanischen Pop-Art und dem deutschen Expressionismus bis zu Meisterwerken zeitgenössischer Künstlerstars wie Gerhard Richter oder Damien Hirst. Nach dem großen Erfolg der ersten öffentlichen Präsentation der Highlights der Collection 2018, soll diese nun in einem eigenen Privatmuseum dauerhaft ausgestellt werden.

 Die geplante Fertigstellung ist für Frühjahr 2022 geplant.

 

 

 

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