Kronaus Mitterer planen Seestadt-Berufsschule

Das Wiener Architekturbüro Kronaus Mitterer holte sich den 1. Platz im zweistufigen EU-weiten Wettbewerb für die Zentralberufsschule in der Wiener Seestadt Aspern.

Die neue Zentralberufsschule Wien in der Seestadt Aspern soll sieben Berufsschulen unter einem Dach versammeln. Bis zu 7.500 Schüler jährlich sollen zukünftig in Lernwelten, die dem modernen Arbeitsumfeld entsprechen, unterrichtet werden. „Die Zentralberufsschule erhält aufgrund ihrer Größe aber auch aufgrund ihrer Funktion als zentrale Bildungseinrichtung eine Bedeutung, die weit über die Seestadt hinausgeht. Gleichzeitig ist die Einbettung der Schule in ihr näheres Umfeld wichtig, um als attraktiver Stadtteilbereich der Seestadt zu funktionieren“, so die Architekten.

Schwebende Volumina

Die Größe der Schule soll durch die architektonische Ausformung des Gebäudes in einen städtebaulich und pädagogisch sinnvollen Maßstab gebracht werden. Das äußere Erscheinungsbild beruht auf der Idee eines grünen Sockels mit darüber schwebenden, hölzernen Volumina. Die beiden unteren Geschoße bilden bauplastisch einen begrünten Sockel aus. Die „schwebenden“ Volumen der Theorieräume verfügen über einen fixen Sonnenschutz aus vertikalen Holzlamellen gegen die sommerliche Überwärmung. Architektonisch erzeugt dieser einen holzartigen Filter, der die Gebäude in ihrer Fernwirkung als schwebende, hölzern schimmernde Volumen mit eigener, starker Charakteristik wirken lässt.

Das nachhaltige Energiekonzept beinhaltet Geothermie- und PV-Nutzung, sodass ein Großteil des Gebäudeenergiebedarfs durch erneuerbare Energiequellen gedeckt werden kann.

Keine Kommentare

Kommentar schreiben