Kirchdorfer baut Ladeplätze für E-Bikes

Neue Wege für die E-Mobility-Infrastruktur will die Kirchdorfer Gruppe mit der kombinierten E-Bike Lade- und Abstellstation Movebloc eröffnen.

Sicher abstellen und gleichzeitig aufladen: Die Kirchdorfer Unternehmenssparte Concrete Solutions hat eine E-Bike-Ladestation entwickelt, um der mangelnden Ladeinfrastruktur für E-Bikes entgegenzuwirken und mehr versperrbare Abstellplätze, die groß genug für E-Bikes sind, zu schaffen. Unter der Trademark „Movebloc“ wurden 2020 die ersten Prototypen in Form eines monolithisch gefertigten Betonfertigteils, auf Basis des klassischen Deltabloc, präsentiert. Vier Schlitze ermöglichen das einfache Abstellen der E-Bikes, die zusätzlich an einer massiven Niro-Stange versperrt werden können. Das drei Meter lange und 2,4 Tonnen schwere Betonelement wird bei der Kirchdorfer Concrete Solutions-Tochter Maba am Standort Wöllersdorf produziert. Per Ladekran kann es am Bestimmungsort mit oder ohne Fundament einfach platziert werden.

„Der Movebloc wird mittlerweile bereits in drei Ausführungen angeboten: Movebloc Pure, Movebloc Ready und Movebloc Storage. Die neueste Generation wird mit einer werksseitig integrierten und beleuchteten Ladeleiste ausgeliefert, die mit gängigen E-Bike-Ladesystemen sowie zusätzlichen Schuko-Steckern ausgerüstet ist. Eigene Ladegeräte werden nicht benötigt“, erklärt Kirchdorfer Concrete Solutions Geschäftsfeldleiter Klaus Aichholzer. Damit wird die standfeste Ladestation zur „Plug & Play“-Anwendung. Ein zentraler Hauptschalter soll ermöglichen den Movebloc einfach vom Stromnetz zu nehmen, wenn er nicht benötigt wird. Erste Pilotprojekte von den Tourismusverbänden in Blumau sowie in Bad Waltersdorf in der Oststeiermark sind bereits in Betrieb.

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