Familie IGO macht das Wien Museum

Die österreichische Bietergemeinschaft Porr Bau GmbH, Ortner Ges.m.b.H. und Elin GmbH wurde mit den Bau-Generalunternehmerleistungen beauftragt. Der Kostenrahmen liegt bei 108 Millionen Euro.

Das Vergabeverfahren für die Beauftragung eines Generalunternehmers zum Um- und Ausbau des Wien Museums am Karlsplatz ist abgeschlossen. Mit Anfang Juli wurde die Bietergemeinschaft Porr Bau GmbH, Ortner Ges.m.b.H. und Elin GmbH mit den Bau-Generalunternehmerleistungen für Wien Museum Neu beauftragt. „Damit ist ein absoluter Meilenstein für unser neues Stadtmuseum erreicht“, so Direktor Matti Bunzl. Auf Auftraggeberseite waren das Team rund um Finanzdirektorin Christina Schwarz, Projektleiter Heribert Fruhauf und dem begleitenden Baumanager Thomas Fellner von bau-control in den Verhandlungen federführend.

Der denkmalgeschützte Haerdtl-Bau wird saniert und nach dem Entwurf der Architekten Certov, Winkler + Ruck mit einem, über dem Gebäude schwebenden, zweigeschossigen Neubau erweitert. Damit steht dem Museum in Zukunft eine fast verdoppelte Fläche zur Verfügung. Der Eingangsbereich wird mit einem großzügigen Pavillon neugestaltet und das Gebäude auch mit Restaurant und Plaza hin zum Karlsplatz geöffnet.„Wien ist auf der ganzen Welt als Kulturstadt beliebt. Und die Porr hat das Stadtbild schon vor 150 Jahren entscheidend mitgeprägt. Wir freuen uns deshalb sehr, dass wir mit der Neugestaltung des Wien Museums betraut wurden“, sagt Karl-Heinz Strauss, CEO der Porr. Mit der Baustelleneinrichtung und den ersten baulichen Maßnahmen wird bereits im Juli begonnen. Nach einer veranschlagten Bauzeit von drei Jahren rechnet der Bauherr mit einer Eröffnung des neuen Wien Museums  im Herbst 2023.

Keine Kommentare

Kommentar schreiben