Baustart für Sicherheitszentrum

Kürzlich haben die Baggerarbeiten für das neue Sicherheitszentrum in Innsbruck gestartet. Die ARE als Liegenschaftseigentümerin investiert im Auftrag des BMI einen knapp dreistelligen Millionenbetrag.

Um Platz für das neue Sicherheitszentrum zu schaffen, wurden im Herbst 2020 neben dem bereits abgebrochenen ehemaligen Pflegeheim weitere Bestandsgebäude der Landespolizeidirektion auf der Liegenschaft abgebrochen. Jetzt wird für die Errichtung der Garage und der beiden Untergeschoße der Neubauten rund neun Meter in die Tiefe gegraben. Ab dem Frühjahr 2022 geht es oberirdisch in die Höhe.

Das Sicherheitszentrum wird nach der geplanten Gesamtfertigstellung 2025 auf rund 24.300 Quadratmetern Nutzfläche Dienststellen der Landespolizeidirektion Tirol, das Stadtpolizeikommando Innsbruck, die Direktion für Spezialeinheiten (DSE) – West mit dem Einsatzkommando Cobra, das Polizeianhaltezentrum (PAZ) sowie ein hochmodernes Einsatztrainingszentrum an einem zentralen Standort in der Kaiserjägerstraße bündeln. Zusätzlich werden Teile der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) Abteilungen des BM.I am Standort integriert.

Ensemble mit offener Architektur

Das Sicherheitszentrum wird ein Ensemble bestehend aus insgesamt sieben Baukörpern. Mit dem Neubau in der die Kaiserjägerstraße kreuzenden Kapuzinergasse erhält es einen neuen, repräsentativen Haupteingang, von dem aus alle Funktionsbereiche zu erreichen sind. Somit werden Zugang sowie Orientierung im Gebäudekomplex für die Bevölkerung wesentlich vereinfacht.

Integration des Bestands

Nach den Plänen der Wiener Architekturbüros Geiswinkler & Geiswinkler und HD Architekten bleiben zwei Bestandsgebäude erhalten und werden einer umfassenden Sanierung unterzogen. Sowohl das Gebäude in der Kaiserjägerstraße 8 als auch der östlich gelegene Bestand werden thermisch sowie vollständig funktions- und oberflächensaniert. Beide Gebäude werden durch Aufstockungen erweitert und somit optisch wie architektonisch in die neue Kubatur integriert. Auch bei diesem Projekt achtet die ARE auf Nachhaltigkeit. So werden die Dächer der Neubauten extensiv begrünt. Dank der Nutzung von Fernwärme und des Grundwassers kann aus dem fossilen Heizsystem mit Gas ausgestiegen werden.

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