Auszeichnung für Wiener Plus-Energie-Quartier

Ögut-Umweltpreis: In der Kategorie „Innovation und Stadt“ wurde die Süba und das Zukunftsquartier-Projektkonsortium für nachhaltigen und energieeffizienten Wohnbau prämiert.

Eine unabhängige Experten-Jury aus Wirtschaft, Verwaltung und Umwelt wählte aus fast 90 Einreichungen die Preisträgerinnen und Preisträger in insgesamt sechs Kategorien. Das Plus-Energie-Quartier 21 – ein Demonstrationsprojekt mit positiver Energiebilanz an dem die Süba als Bauträger maßgeblich beteiligt ist – erhielt die höchste Auszeichnung in der Kategorie „Innovation und Stadt“. Die Jury hob insbesondere den ganzheitlichen Quartiersansatz, die hohe Reproduzierbarkeit und die umfassende Integration aller relevanten Stakeholder aus Praxis und Wissenschaft im kooperativen Planungsprozess hervor.

Das PEQ21 ist Teil des im Rahmen von „Stadt der Zukunft“ FFG geförderten Forschungsprojekts „Zukunftsquartier 2.0“, das von UIV Urban Innovation Vienna geleitet wird. „Die Ergebnisse zeigen, dass Plus-Energie-Quartiere auch im dichtbebauten urbanen Kontext möglich sind. Solche Quartiere nutzen sowohl strom- als auch wärmeseitig die erneuerbaren Potenziale vor Ort optimal aus, optimieren den direkten Eigenverbrauch und damit nicht zuletzt auch die Wirtschaftlichkeit für Nutzer*innen und Investor*innen, und liefern auch einen Mehrwert für die übergeordneten Energienetze“, so Petra Schöfmann von der UIV Urban Innovation Vienna.

Best-Practice Beispiel in Wien

Das Areal in der Pilzgasse besticht durch den Einsatz innovativer Bau- und Energietechnologien sowie mit einer Flächenwidmung als „Gewerbliches Mischgebiet“. Mit einer hocheffizienten Gebäudehülle, Bauteilaktivierung über Wärmepumpen, durchdachtem Lüftungskonzept, Dachbegrünung, Regenwassernutzung, einem Erdsondenfeld mit rund 110 Bohrungen bis zu einer Tiefe von 200 Metern sowie rund 4.000 Photovoltaikmodulen, erzeugt das Areal in Zukunft mehr grüne Energie als es selbst verbraucht.

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