Variotherm legt kräftig zu

Mit einem Umsatzplus von gut 20 Prozent hat Variotherm das Jahr 2021 abgeschlossen. Für Stress sorgen Lieferkette und Preiserhöhungen von Zulieferern.

Das auf Flächenheizungen und Flächenkühlungen spezialisierte Unternehmen Variotherm mit Sitz in Leobersdorf (NÖ) hat ein erfolgreiches Jahr hinter sich. Der Umsatz wuchs 2021 um mehr als 20 Prozent auf 14,3 Millionen Euro, so Firmeneigentümer Alexander Watzek zu Building Times. Auch im Jahr davor gab es einen ähnlichen Wachstumsschub. Ganz glücklich ist Watzek trotzdem nicht. Der Markt sei überhitzt, die Materialbeschaffung eine tägliche Herausforderung und erstmals in der Firmengeschichte musste Variotherm Lieferungen kontingentieren. „Wir haben ständig Rapid-Viertelstunde, das ist für alle am Markt beteiligten Akteure nicht gut“, so der passionierte Sportler.

Auch die Anpassung der Preise sei eine Challenge, so Watzek. Das auch weil sein Unternehmen es genau nimmt. „Wir kalkulieren jeden unserer rund 400 Artikel jährlich durch“, so Watzek. Besondere Ausreißer nach Oben gab es zuletzt bei einzelnen Blechteilen, auch bei Kupfer und Alu gab es eine lange Durststrecke, sagt er. Dennoch ist er zuversichtlich, dass sich Variotherm weiterhin gut entwickelt. Die Nachfrage nach Komfortlösungen sei ungebrochen hoch, so Watzek.

 

 

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