Tado plant Börsengang

Digitaler Klimawandel: Nach einem Zusammenschluss von GFJ und dem Smarthome-Spezialist Tado soll die neue Gruppe an der Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt werden.

Großer Deal in Smart Home. Die GFJ ESG Acquisition I SE („GFJ“), eine Special Purpose Acquisition Company (SPAC) mit Sitz in Luxemburg, hat laut Mitteilung von Tado eine beidseitig exklusive Absichtserklärung unterzeichnet und sich auf die Bedingungen eines Zusammenschlusses mit dem auf Raumklima-Management spezialisierten Unternehmen geeinigt. Sollte der Zusammenschluss erfolgreich sein, ist geplant, dass die kombinierte Gruppe in Zukunft an der Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt wird.

Kleine Tools, großer Wert

Derzeit geht das Unternehmen davon aus, dass Tado in der Transaktion mit einen Unternehmenswert von rund 450 Millionen Euro bewertet werden wird. Der Zusammenschluss mit GFJ soll die Beschleunigung der Wachstumspläne ermöglichen, außerdem soll massiv in die  Produkt- und Technologieentwicklung investiert werden. Toon Bouten, CEO von tado, kommentiert: „Gemeinsam werden wir unseren Kunden helfen, ihren ökologischen Fußabdruck zu reduzieren und dabei auch noch Geld zu sparen. Mit vereinten Kräften sind wir perfekt aufgestellt, unseren Beitrag für eine nachhaltigere Energiezukunft zu leisten.“

Awattar mit an Bord

Erst vergangene Woche hatte Tado das österreichische Unternehmen Awattar gekauft, das durch zeitvariable Tarife eine Verlagerung des Stromverbrauchs in möglichst günstige Stunden ermöglicht. So sollen laut eigenen Angaben die Kunden von schwankenden Energiepreisen, wenn sie ihre Häuser heizen, Elektrofahrzeuge aufladen oder Solarenergie nutzen, profitieren.

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