Strabag im Rekordfieber

2021 war für den Bau-Riesen Strabag SE ein außergewöhnlich erfolgreiches Jahr. Es wird eine EBIT-Marge von nahezu 6 Prozent erwartet. Der Auftragsstand für heuer beträgt rund 22,5 Milliarden Euro.

Der börsenotierte Baukonzern Strabag SE hat heute erste Zahlen für das Geschäftsjahr 2021 sowie einen Ausblick auf 2022 bekannt gegeben. „2021 war für uns ein außergewöhnlich erfolgreiches Jahr. Wir konnten bei der Leistung zwar noch nicht an das Rekordjahr 2019 anschließen – das müsste 2022 gelingen. Für 2021 zeichnet sich aber eine außerordentlich hohe EBIT-Marge ab. Wir sind sehr zuversichtlich, unser Ziel einer EBIT-Marge von mindestens 4 % ab 2022 nachhaltig zu erreichen“, so die Erwartung von Thomas Birtel, dem Vorstandsvorsitzenden der STRABAG SE.

Leistungshoch

Der Konzern verbuchte im Geschäftsjahr 2021 eine um 4 % höhere Leistung von 16.128,92 Mio.Euro. Bedingt ist dies vor allem durch die Steigerung im Heimatmarkt Österreich um 10 %, nachdem im Vergleichszeitraum des Vorjahrs eine vorübergehende Baueinstellung das Geschäft beeinträchtigt hatte. Zuwächse waren u. a. auch in Deutschland, Tschechien und wegen laufender Megaprojekte in Großbritannien zu verzeichnen.

Rekorde bei Auftragsstand und Marge

Der Auftragsbestand lag mit € 22.500,85 Mio. um 22 % über jenem des Vorjahrs und damit ein weiteres Mal auf Rekordniveau. Bei der EBIT-Marge (EBIT/Umsatz) wird an dem Ziel festgehalten, ab 2022 nachhaltig mindestens 4 % zu erwirtschaften. Das Zusammentreffen von zahlreichen positiven Ergebniseinflüssen in allen Segmenten hat dazu geführt, dass für 2021 mit einer EBIT-Marge von nahe 6 % gerechnet wird. Dieses außergewöhnlich hohe Niveau dürfte 2022 nicht erreicht werden.