Steigende Umsätze in der Baubranche

Die Wirtschaftslage in der Baubranche hat sich auch in der zweiten Hälfte 2019 positiv entwickelt, zeigt das aktuelle VÖB Konjunkturbarometer.

„Die Wirtschaftslage in der Baubranche hat sich 2019 insgesamt zufriedenstellend entwickelt“, kommentiert Franz Josef Eder, Präsident des Verbands Österreichischer Beton- und Fertigteilwerke, die Ergebnisse des aktuellen VÖB Konjunkturbarometers.

Der Wohnbau blieb auch in der zweiten Hälfte 2019 die Lokomotive der Branche mit den höchsten Umsatzsteigerungen, auch im Industrie- und Gewerbebau sind die Investitionsvolumina nach wie vor stabil. Mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen gab an, dass ihre Umsätze im zweiten Halbjahr 2019 gestiegen sind. Die Umsatzsteigerungen sind in erster Linie auf den Zugewinn neuer Kunden, den Ausbau des Leistungs- und Produktportfolios sowie den Ausbau der eigenen Kapazitäten zurückzuführen.

Innerhalb der vier großen Branchensegmente (Wohnbau, Bürobau, Industrie- und Gewerbebau sowie Tief- und Straßenbau) treibt der Wohnbau nach wie vor die Umsatzsteigerung nach oben. Bei sogar 86 Prozent der befragten Unternehmen sind die Umsätze in diesem Bereich gestiegen oder gleichgeblieben. Im Bereich des Industrie- und Gewerbebaus herrschte aufgrund hoher Investitionen ebenso eine gute Auslastung der Kapazitäten. Ein leichtes Plus war auch im Tief- und Straßenbau zu verzeichnen.

Auf das Jahr 2020 blickt die Baubranche vorsichtig optimistisch: Alle Befragten gehen davon aus, dass das Jahr 2020 für das eigene Unternehmen „eher zufriedenstellend“ verlaufen wird. 40 Prozent der Unternehmen rechnen dieses Jahr mit einem steigenden Umsatz in der gesamten Branche, vor allem aufgrund der guten Auftrags- und Wirtschaftslage sowie einer immer noch günstigen Ausschreibungssituation.

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