Preissprung bei Dämmstoffen

Stark steigende Rohstoffkosten und erhöhte Kosten im Transportwesen führen zu höheren EPS-Dämmstoffpreisen.

Der Dämmstoffhersteller Steinbacher erhöht mit Anfang Februar 2021 die Preise. Die steinodur EPS-Dämmplatten und Dachbodenelemente kosten künftig 12 Prozent mehr. Bei steinothan PU-Dämmplatten beträgt der Aufschlag 14 Prozent.

Eine Woche später zieht auch Austrotherm nach. Auf Grund von starken Steigerungen der  Rohstoff-, Produktions- und Frachtkosten sei man gezwungen bei XPS- und EPS-Produkten per 8. Februar eine Preiserhöhung von bis zu 10 Prozent durchzuführen, so eine Mitteilung des Unternehmens.

Ebenfalls angepasst werden die Preise beim Hersteller Hirsch, der mit Porozell am heimischen EPS-Dämmstoffmarkt einen Anteil von rund 7 Prozent hält. Durch langfristige Verträge mit Rohstofflieferanten gelinge es jedoch die Preise weitestgehend stabil zu halten, so eine Unternehmenssprecherin. Hirsch ist hierzulande eine vergleichsweise kleine Nummer, spielt aber in Europa in der ersten Liga. Das Unternehmen hat nach einigen Zukäufen in der jüngeren Vergangenheit 28 Produktionsstandorte in 9 Ländern.

 

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