Kräftig wachsender Umsatz mit Brandschutztüren

Der Markt für Feuerschutztüren wuchs in Österreich im Jahr 2021 wieder signifikant. Aufgrund des Preiswettbewerbs konnte die Teuerung bei Stahl aber nicht weitergegeben werden, so Branchenradar.

Der Markt für Feuerschutztüren wuchs in Österreich im Jahr 2021 wieder signifikant. Aufgrund des beinharten Preiswettbewerbs konnte die Teuerung bei Stahl aber nicht weitergegeben werden, zeigen aktuelle Daten einer Marktstudie des Marktforschungsinstituts Branchenradar.com Marktanalyse.

Die Nachfrage nach Feuerschutztüren war im vergangenen Jahr hoch. Laut aktuellem Branchenradar Feuerschutz- & Vollmetalltüren in Österreich wuchs der Absatz im Jahr 2021 um mehr als sieben Prozent gegenüber Vorjahr, nicht zuletzt aufgrund von Rebound-Effekten im Nicht-Wohnbau. Doch obwohl sich die Herstellkosten im Jahresabstand um zumindest fünf Prozent erhöhten, stagnierten die Verkaufspreise von Feuerschutztüren auf Vorjahresniveau. Infolge stiegen die Herstellererlöse im Gleichschritt mit der steigenden Nachfrage um 7,6 Prozent gegenüber Vorjahr auf 88,9 Millionen Euro.

Der Preisauftrieb bei den Vormaterialien war im vergangenen Jahr enorm. So verteuerten sich etwa die Einkaufspreise für Stahl und Beschläge um sechs bis acht Prozent, für Holzwerkstoffe um zirka sechs und für Zargen um rund fünf Prozent gegenüber Vorjahr. Dass die Verkaufspreise für Feuerschutztüren sich lediglich seitwärts entwickelten lag daher einzig am kompetitiven Wettbewerb, der von einigen Herstellern verstärkt über den Preis geführt wurde. Im laufenden Jahr wird sich das wohl ändern, meinen die Analysten.

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