Holcim und Eni wollen CO2 einbetonieren

Holcim erweitert sein Portfolio zur CO2 -Abtrennung und geht eine Partnerschaft mit Eni ein, um CO2 aus dem eigenen Betrieb in seinen grünen Zement einzubauen.

Das Mineral Olivin ist weltweit verfügbar und für die Kohlenstoffabscheidung und -mineralisierung geeignet.  Forscher im Innovationszentrum von Holcim untersuchen die Verwendung dieses karbonisierten Olivins als neuen emissionsarmen Rohstoff für die Formulierung des grünen Zements. Die globalen Aktivitäten von Holcim und Eni in Verbindung mit der breiten Verfügbarkeit von Olivin auf der ganzen Welt würden diese Lösung zur Abscheidung, Nutzung und Speicherung von Kohlenstoff (Carbon Capture, Utilization and Storage – CCUS) in hohem Masse skalierbar machen, so eine Aussendung. Sie würde damit die dauerhafte Abscheidung von CO2 in Baumaterialien für umweltfreundlicheres Bauen ermöglichen und das breite Angebot an innovativen, emissionsarmen Rohstoffen von Holcim ergänzen.

Edelio Bermejo, Leiter des Innovationszentrums von Holcim: „Die Welt braucht transformative Technologien, um unseren Übergang zu Netto-Null zu beschleunigen. Mit der Speicherung von CO2 in neuen Mineralien wie Olivin erweitern wir unser Angebot an grünen Zementlösungen, um nachhaltiges Bauen auf der ganzen Welt Wirklichkeit werden zu lassen und gleichzeitig den ökologischen Fussabdruck unserer Betriebe zu verringern“.

Pilotprojekte sind geplant

Holcim erfasst derzeit die wichtigsten Standorte in Europa, um Pilotprojekte im industriellen Massstab durchzuführen, um den Betrieb zu dekarbonisieren und gleichzeitig sein Angebot an grünem Zement zu erweitern. Das Forschungsteam von Holcim wird sich auf die Charakterisierung der mechanischen Eigenschaften von karbonisiertem Olivin in der Betonproduktion als neuen bahnbrechenden Rohstoff konzentrieren.

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