Hilti stemmt sich hoch

Die Hilti Gruppe erzielte 2021 ein Umsatzwachstum von 12,1 Prozent auf fast 6 Mrd. Franken und steigerte das Betriebsergebnis überproportional um 16,3 Prozent auf CHF 847 Millionen (820 Mio. Euro).

Trotz signifikant höherer Rohstoff- und Transportpreise stiegen sowohl das Betriebsergebnis als auch der Reingewinn der Hilti-Gruppe überproportional um 16,3 bzw. 27,1 Prozent und erreichten mit 847 Mio. und 675 Mio. Franken neue Höchststände. Die Umsatzrendite (ROS) erreichte 14,2 Prozent.

Die starke Erholung bringt das Unternehmen zurück auf das Niveau vor der Covid-19-Krise. «Die positive Entwicklung der weltweiten Bauwirtschaft ermöglichte eine schnellere Erholung vom Corona-bedingten Rückgang als erwartet. Es ist sehr erfreulich, dass wir trotz der angespannten globalen Versorgungslage und höherer Investitionen in unseren Direktvertrieb, in Innovation und Digitalisierung auch unsere Profitabilität steigern konnten.», erklärt CEO Christoph Loos.
Zum Umsatzwachstum haben alle Geschäftsregionen beigetragen. Europa mit einem stark verbesserten Umfeld in den Mittelmeer-Ländern lag in Lokalwährungen 13,8 Prozent über dem Vorjahr. Deutlich zulegen konnten auch Amerika (+10,5%) sowie Asien/Pazifik (+8,9%), trotz unverändert starker Corona-Einschränkungen in Südostasien. In der Region Osteuropa / Mittlerer Osten / Afrika (+12,3%) waren es vor allem die osteuropäischen Länder, die zur zweistelligen Umsatzsteigerung beitrugen. Bis auf den Mittleren Osten erreichten sämtliche Regionen wieder das Vorkrisenniveau.

Die Prognosen für die weltweite Bauindustrie deuten für 2022 auf ein positives Geschäftsumfeld hin. Für heuer rechnet die Hilti Gruppe mit einem zweistelligen Umsatzwachstum und einer Profitabilität, die aufgrund der erwähnten Faktoren 2 bis 3 Prozentpunkte unter dem Niveau von 2021 liegen wird.

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