Haustüren: 14% mehr Umsatz durch Sanierungen

Laut aktueller Daten des Branchenradars wuchs der österreichische Markt für Haustüren im Jahr 2021 rasch. Neben steigenden Preisen war dafür im Wesentlichen der anspringende Sanierungsmarkt verantwortlich.

Erfreuliche Entwicklung am Markt für Haustüren stellt die Marktanalyse des Branchenradars fest. Die Nachfrage wuchs um knapp sechs Prozent gegenüber Vorjahr. Durch steigende Preise wurde die Wachstumsrate verdoppelt. Laut Aussendung erhöhten sich die Herstellererlöse dadurch um 12,1 Prozent gegenüber Vorjahr auf insgesamt knapp 146 Millionen Euro. Fast neunzig Prozent der Erlöse betrafen Türen von Ein- und Zweifamilienhäusern. Für Wachstumsbeiträge sorgte vor allem das Ersatzgeschäft. Im vergangenen Jahr wurden in nahezu 47.000 Gebäuden die Haustüren getauscht. Der damit erzielte Umsatz lag um vierzehn Prozent über dem Vergleichswert des Vorjahres. Dabei griffen die Hausbesitzer vermehrt auf Sicherheitstüren zurück. Der Absatzanteil von Türen in den Widerstandsklassen RC1 bis RC4 stieg um zwei Prozentpunkte auf rund 54 Prozent. Weiter im Trend lagen zudem Holztüren und Haustüren aus Aluminium/Metallverbund. Kunststofftüren entwickelten sich rückläufig.

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