hali plant Klimaneutralität

hali hat als den klimaaktiv Pakt des Bundesministeriums für Klimaschutz unterzeichnet. Mit zusätzlichen Maßnahmen will hali bis 2025 klimaneutral produzieren. Als nächster Schritt wird 2022 mit der Umstellung des Fuhrparks auf E-Mobilität begonnen.

Insgesamt 11 österreichische Unternehmen mit 110.000 Mitarbeitenden haben mehr Klimaschutz als gemeinsames Ziel. Mit der Unterzeichnung des klimaaktiv Paktes verpflichten sich diese Betriebe unter Einhaltung strenger Anforderungen zur Halbierung ihrer CO2-Ausstöße bis 2030. Buwog, hali, Hypo Niederösterreich, Mc Donald’s Österreich, ORF, ÖBB, Ölz, Rewe, UniCredit Bank Austria, Vöslauer und Zumtobel haben mit Klimaschutzministerin Leonore Gewessler ein glaubwürdiges und zukunftsweisendes Bündnis für den Klimaschutz unterzeichnet, das auf messbaren Ergebnissen fußt. Unter professioneller Begleitung durch die ExpertInnen der Klimaschutzinitiative klimaaktiv des BMK erarbeiten die Partner individuelle Klimaschutzkonzepte und setzen diese bis 2030 innerbetrieblich um.

Bis 2025 klimaneutral produzieren

Das Traditionsunternehmen hali geht noch einen Schritt weiter und will in vier Jahren klimaneutral produzieren. Über 90% des gesamten Strom- und Wärmeverbrauchs des Betriebs fallen in der Zentrale in Oberösterreich an. Hier konnte der Energieverbrauch bereits kontinuierlich reduziert werden. Dies gelang unter anderem durch den Einsatz einer vollautomatisierten und energieeffizienten Produktionsanlage sowie durch die Umstellung auf LED-Beleuchtung in der gesamten Fertigungsstätte. Außerdem wurde kürzlich die größte Photovoltaikanlage in der Region in Betrieb genommen. Die Anlage, mit einer Fläche von 5.000 m², liefert 15% des Strombedarfs. Mit einer Jahresleistung von fast 500.000 Kilowattstunden werden über 100 Tonnen CO2 eingespart, fast ein Fünftel der direkten Emissionen.

Wärmebedarf aus erneuerbaren Energiequellen 

In der Möbelproduktion in Eferding setzt hali ausschließlich Feinspanplatten mit mindestens 50%igem Recyclinganteil ein. Der für die verwendeten Spannplatten benötigte Rohstoff Holz stammt zu mindestens 85% aus nachhaltig bewirtschafteten, österreichischen Wäldern. Der Verschnitt wird im hauseigenen Biomasse-Heizwerk weiterverwertet. Dadurch kann der gesamte Wärmebedarf des Produktionsstandorts zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energiequellen gedeckt werden. Abfallvermeidung ist für hali ebenfalls ein wichtiges Thema: Seit heuer wird durch ein speziell entwickeltes Logistiksystem in den Sommermonaten (wenn kein Wärmebedarf gegeben ist) der gesamte Abfall, der beim Zuschnitt der Platten entsteht, an die Plattenlieferanten retourniert. Dieser Verschnitt wird zu 100 % für die Herstellung neuer Spanplatten verwendet, der gesamte Abfall wird somit wiederverwertet. Die Produktionsmittel werden nach strengen Nachhaltigkeitskriterien geprüft. So entsprechen alle verwendeten Klebstoffe dem österreichischen Umweltzeichen und dem Nachhaltigkeitsstandard des europäischen Level-Zertifikats.