Grohe-Mutter Lixil meldet Erfolge

Vier Prozent mehr Umsatz: Der japanische Wassertechnologiehersteller und Gebäudeausstatter Lixil hat im Jahr 2021 Umsatz und Gewinn gesteigert.

Der konsolidierte Umsatz der ersten neun Monate stieg laut Aussendung im Jahresvergleich um 4 % auf 1.074,4 Milliarden JPY (EUR 8,21 Mrd.). Unterstützt wurde das durch ein stabiles Angebot an nachfragestarken Produkten und dem Erfolg des internationalen Geschäfts von Lixil Water Technology (LWT). So stiegen die Einnahmen aus internationalen Geschäften im Jahresvergleich um 20 % auf 337,7 Milliarden JPY (EUR 2,58 Mrd.), was laut Lixil besonders durch die anhaltend starke Nachfrage in den Regionen in Europa und Amerikas sowie die wirtschaftliche Erholung in der Region Asien-Pazifik zurückzuführen ist.

Kerngewinn um 126 Millionen Euro gestiegen

Das Unternehmen meldet eine Steigerung der Kerngewinne im Jahresvergleich um 16,5 Milliarden JPY (EUR 126 Mio.) auf 61,8 Milliarden JPY (EUR 472,3 Mio.). Dieser Erfolg wird einerseits auf das Umsatzwachstum in Amerika und Europa, andererseits auf den Fortschritt einer Strukturreform in Japan und Maßnahmen zur Reduzierung der Vertriebs- und Verwaltungskosten seit Beginn des Geschäftsjahres zurückgeführt. In der Region Europa, Mittlerer Osten und Nord Afrika (EMENA) konzentriert sich Lixil darauf, das Wachstum mit der Entwicklung und Einführung eines umfangreichen Produkt- und Serviceangebots für Endnutzer voranzutreiben. So wurde als Reaktion auf die weltweit steigende Freude am Heimwerken von Grohe die Grohe QuickFix-Serie auf den Markt gebracht, damit Kunden einfache Renovierungen und Austauscharbeiten selbst durchführen können. Das hat in Deutschland bekanntlich für gehörigen Wirbel gesorgt.

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