Gebäudeautomation: Siemens macht auf klein

Durch Übernahme des französischen Start-ups Wattsense wird das Siemens-Angebot an Gebäudeautomation für kleine und mittelgroße Gebäude erweitert.

Siemens Smart Infrastructure hat die Übernahme des französischen Start-ups Wattsense abgeschlossen. Wattsense ist ein Hardware- und Softwareunternehmen, das ein innovatives Plug-and-Play-fähiges IoT-Managementsystem für kleine und mittelgroße Gebäude anbietet und so Siemens‘ Gebäudeproduktportfolio erweitert. Wattsense wurde 2017 gegründet, beschäftigt 19 Mitarbeiter und hat seinen Sitz in der Nähe von Lyon/Frankreich. Wattsense optimiert das technische Management von kleinen und mittelgroßen Gebäuden mit einer führenden IoT-Lösung, welche Einfachheit und Interoperabilität kombiniert. Geräte mit mehreren Protokollen können einfach eingebunden werden, bevor sie mit der Cloud verbunden und in einem Software-as-a-Service-Modell (SaaS) betrieben werden.

Einsatz von IoT forcieren

„Zusammen mit Wattsense wollen wir den Einsatz von IoT-Systemen in weiteren Gebäuden beschleunigen und mehr Menschen und Unternehmen die damit verbundenen Vorteile in den Bereichen Nachhaltigkeit, Komfort und Kosten ermöglichen“, sagte Henning Sandfort, CEO Building Products bei Siemens Smart Infrastructure. Die Lösung von Wattsense ist in 22 Ländern verfügbar. „Wir sind begeistert, Teil eines Unternehmens mit einer so reichen Tradition und innovativen Kultur zu werden und gleichzeitig die Reichweite sowie Wirkung unserer IoT-Lösung zu vergrößern“, sagte Louis Vermorel, Gründer und CEO von Wattsense.

Siemens Smart Infrastructure ist stark in der Digitalisierung von Infrastrukturen. Mehr als 2,3 Millionen Geräte sind an die eigene Cloud-Plattform angebunden. Das Portfolio bietet mehr als 150 digitale Applikationen und Angebote. Siemens Smart Infrastructure hat sich zum Ziel gesetzt, die Umsätze im Digitalbereich bis 2025 von heute 700 Millionen Euro auf 1,5 Milliarden Euro ungefähr zu verdoppeln.

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