Drei sonnige Jahrzehnte in Österreich

Mit der Antriebs- und Steuerungstechnik von Sonnenschutz- und Gebäudeöffnungssystemen ist Somfy nach 30 Jahren am Markt nicht mehr wegzudenken.

Rollladen und Raffstore, die sich bei Dämmerungseinbruch automatisch schließen, Markisen, die bei zu viel Wind von selbst einfahren und Heizungen, die beim Öffnen eines Fensters die Temperatur reduzieren – all diese Aktionen sind heutzutage kein Luxus mehr. Heute stattet das Unternehmen mit französischen Wurzeln hierzulande Smart Homes und großvolumige Gebäude aus, bietet Services über App an und produziert weltweit 192 Millionen Motoren. Die Aussichten in die nächsten Jahre sind laut Aussendung digital, kundenorientiert – und sonnig.

Es „funk“tioniert

1998 führte Somfy weltweit die Funktechnologie (RTS) ein und brachte diese auch nach Österreich. Und 2001 überschritt man hierzulande die Umsatzgrenze von 100 Mio. Schilling (= ca. 7,2 Mio. Euro). Bereits seit 1991 ist Michael Hubner, heute Geschäftsführer von Somfy Österreich dabei, 2007 übernahm er die Geschäftsführung. Ein denkwürdiges Jahr, folgte doch 2008 die internationale Finanzkrise. Hubner: „Die Menschen haben ihre Ersparnisse nun nicht mehr auf die Bank getragen, sondern steckten das Geld lieber in den Ausbau oder die Sanierung der eigenen vier Wände!“ Als im März 2020 die Welt stillstand, war für zwei Monate auch bei Somfy Flaute. Doch die Menschen waren so viel daheim, dass ihnen auffiel, wo es Verbesserungspotential gab. Hubner: „Wir konnten mit diesem außergewöhnlichen Nachfrage-Anstieg tatsächlich nicht immer mithalten!“ 2021 bracht mit Rohstoffknappheit und Lieferschwierigkeiten seine eigenen Herausforderungen für Somfy.

Investitionen und Kreativität

Um die Auswirkungen dieser äußeren Umstände zu verringern, haben die Techniker bei Somfy daran gefeilt, dass die meisten am Markt befindlichen Chips für die Produkte verwendet werden können. Hubner: „Somfy hat im vergangenen Jahr viel investiert. Es wurden nicht nur bestehende Produkte dahingehend überarbeitet, sondern auch neue Services und digitale Lösungen entwickelt“. So hilft beispielsweise die TaHoma Pro App dem Monteur dabei, vernetzte Produkte schnell in Betrieb zu nehmen. Und mit Serv-e-Go, dem digitalen Fernwartungstool, hat der Handwerker einen Überblick über alle Installationen und kann aus der Ferne Probleme diagnostizieren.

9 Kommentare

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