Caverion Group steigert sich

Die Caverion Group mit ihren 14.000 Mitarbeitern bilanziert das Jahr 2021 mit einem leichten Umsatzrückgang auf knapp 2,14 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis stieg deutlich auf 43,5 Millionen.

Mit einem Auftragsbestand von gut 1,86 Milliarden startet Caverion ins Jahr 2022. Das entspricht einen Plus von knapp 16 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der 2021 erzielte Umsatz liegt mit 2.139,5 Mio. EUR 0,7 Prozent unter dem Vorjahr. Das operative Ergebnis stieg von 27,2 Millionen (2020) auf 43,5 Millionen Euro. Das Ergebnis pro Aktie steigerte sich von 0,05 auf 0,17 Euro. „Ich bin zufrieden, dass sich unsere Rentabilitätsverbesserung, die das ganze Jahr über sichtbar war, im vierten Quartal 2021 fortgesetzt hat. Ein Highlight der zweiten Jahreshälfte war, dass unser Auftragsbestand sowohl im Bereich Services als auch im Bereich Projekte im Vergleich zum gleichen Berichtszeitraum ein Jahr zuvor stark gewachsen ist“, zieht CEA Jacob Götsche ein positives Resümee. Er freut sich besonders über die positiven Fortschritte, die in Geschäftsbereichen Schweden, Deutschland, Norwegen, Industry und Österreich im Laufe des Jahres erzielt wurden. Auch der Geschäftsbereich Finnland setzte seine bereits starke Leistung fort.

Flopps & Topps

Weniger erfreulich sind vermutlich jene 6,4 Millionen Euro, die Caverion durch das Kartellverfahren in Deutschland verloren hat. Auch der Verkauf der russischen Gesellschaft sowie Rückstellungen für ein Risikoprojekt trüben die Freude über das Jahr 2021.
Für gute Stimmung sorgen hingegen die Marktaussichten für die Services von Caverion. Das Service-Geschäft sei von Natur aus stabiler und widerstandsfähiger gegenüber Konjunkturzyklen als das Projekt-Geschäft. Es wird erwartet, dass sich auch die Konjunkturpakete positiv auf die allgemeine Nachfrage im Dienstleistungsgeschäft auswirken werden, so eine Aussendung. Im Projektgeschäft geht der Konzern geht davon aus, dass sich die Marktnachfrage 2022 verbessern wird.

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