Bosch 2020: Weniger Heizungsumsatz

Die Bosch-Gruppe erwirtschaftete in Österreich im Geschäftsjahr 2020 einen Umsatz von 1,23 Milliarden Euro – ein Minus von 12 Prozent. Die Sparte Heizung lag unter dem Vorjahr.

Die in der Bosch-Gruppe vereinten Sparten entwickelten sich sehr unterschiedlich. Trotz des schwierigen Arbeitsumfelds war 2020 ein relativ gutes Jahr für den Unternehmensbereich Energy and Building Technology, dessen Erlöse im Berichtsjahr leicht unter dem Vorjahreswert lagen. Vor allem im Bereich der Wärmepumpen und Gasbrennwert-Geräte konnten mit den Marken Bosch und Buderus sehr gute Zuwächse verzeichnet werden, so Helmut Weinwurm, Alleinvorstand von Bosch Österreich.

Haushalt und Werkzeuge positiv

Eine hervorragende Entwicklung gab es auch bei Industriekesseln für Warmwasser und Dampf im Leistungsbereich bis 38 MW. Ebenso prächtig entwickelte sich das Business mit Haushaltsgeräten. Die BSH Hausgeräte GmbH verzeichnete in 2020 einen Rekordumsatz, so das Unternehmen. Der Unternehmensbereich Mobility Solutions entwickelte sich besser als der Markt, angesichts der rückläufigen Automobilproduktion lag der Umsatz jedoch unter dem Vorjahreswert. Eine Ausnahme bildet dabei das Geschäft mit Technik für eBikes. Ein starkes Wachstum erzielte Bosch in Österreich im Unternehmensbereich Consumer Goods. Das Geschäft mit Elektrowerkzeugen profitierte vom Trend der Konsumenten, sich auf den häuslichen Bereich zu konzentrieren. Der Unternehmensbereich Industrial Technology konnte sich der längeren Marktschwäche nicht entziehen.

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