Franziska setzt Piloten

Das Vorarlberger Spezialtiefbau-Unternehmen i+R Spezialtiefbau GmbH kauft sich das Großdrehbohrgerät „Franziska“ um die Fundamente des DC-Tower 3 in kurzer Zeit zu realisieren.

Schwierige Bodenverhältnisse, eine beengte Raumsituation und ein straffer Bauzeitplan: Das sind die Rahmenbedingungen für den Grundbau beim 110 Meter hohen DC3 Tower in der Wiener Donau City. Um diese Herausforderung zu bewältigen, investierte die Vorarlberger i+R Spezialtiefbau GmbH zwei Millionen Euro in ein neues Großdrehborgerät, eine IHC Fundex F3500 – österreichweit derzeit die einzige dieser Klasse. Bereits in den vergangenen zwei Jahren hatte das zur I+R Gruppe gehörende Spezialtiefbau-Unternehmen in zwei Bauer-Großdrehbohrgeräte investiert.

Beim Bau des DC3 Towers in der Wiener Donau City kommen beide Geräte zum Einsatz. „Die Kombination dieser beiden hochspezialisierten Baumaschinen ermöglicht eine absolut erschütterungsfreie Pilotierung in vorgegebener Zeit. Damit lassen sich 535 Piloten in vier Monaten betonieren“, erklärt Hugelshofer.

Mit dem neuen Großdrehbohrgerät des niederländischen Herstellers IHC schaffe i+R sich am hart umkämpften Grundbaumarkt einen Wettbewerbsvorsprung, ist Hugelshofer überzeugt. Die Fundex F3500 wurde Ende Jänner 2019 direkt auf das Baufeld in der Wiener Donau City geliefert, dort in Betrieb genommen und auf den Namen „Franziska“ getauft.
Aufgrund der Bodenmechanik und des hohen Grundwasserspiegels entstehen für die Baugrubenumschließung eine überschnittene Pfahlwand sowie eine aufgelöste Pfahlwand mit Zwickelausfachung und Lamellenwandabdichtung. Die Piloten werden bis zu 35 Meter tief ins Erdreich gebohrt.

Bildtext:
i+R-Spezialtiefbau-Großdrehborgeraet-Fundex-1.jpg: Österreichs erstes und derzeit einziges Großdrehbohrgerät der Type FUNDEX F3500 arbeitet in der Wiener Donaucity am Grundbau für den 110 Meter hohen DC3-Tower.

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