Zumtobel: Schwarze Zahlen und positiver Ausblick

Covid drückt den Umsatz der Zumtobel Grouop, dennoch bleibt Geld in der Kasse.

Der internationale Lichtkonzern Zumtobel Group schreibt trotz anhaltender Covid-19-Pandemie auch nach neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2020/21 deutlich schwarze Zahlen. Die Umsatzentwicklung war mit einem Rückgang um 12,9 % auf 759,2 Mio. Euro weiterhin von den wirtschaftlichen Folgen der Covid-19-Pandemie geprägt, allerdings hält der langsame Aufwärtstrend weiter an. So konnte im dritten Quartal der Rückgang auf rund 9 % verringert werden.

Ungeachtet dieser Umsatzentwicklung erzielte die Zumtobel Group ein positives operatives Ergebnis (bereinigtes Gruppen-EBIT) in Höhe von 27,7 Mio. Euro und eine Umsatzrendite von 3,6 % (Vorjahr: 5,4 %). „Wir kommen trotz des Umsatzrückgangs vergleichsweise gut durch die weltweite Krise“, betont Alfred Felder, CEO der Zumtobel Group.

Neuer CFO und Zuversicht

Zum 1. August 2021 wird Thomas Erath, derzeitiger CFO des Tridonic-Teilkonzerns, als neues Mitglied in den Vorstand der Zumtobel Group berufen. Er wird das Mandat des Chief Financial Officers (CFO) von Thomas Tschol übernehmen, der zum 31. Juli 2021 planmäßig aus dem Vorstand ausscheidet.

Trotz der Planungsunsicherheiten infolge der anhaltenden Pandemiesituation in vielen Märkten der Zumtobel Group erwartet das Management, dass sich das Geschäft weiter erholt und der Umsatz im vierten Quartal 2020/21 über dem des Vergleichsquartals im Vorjahr liegen wird. Ebenso geht der Vorstand davon aus, dass das operative Gruppen-Ergebnis (bereinigtes EBIT) im vierten Quartal positiv sein wird.

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