Würth schraubt sich kräftig hoch

Mit einem Umsatzplus von fast 20 Prozent auf 267,5 Millionen Euro schließt Würth Österreich 2021 mit neuem Rekord ab. Das Unternehmen spendet 100.000 Euro für die Ukraine.

Der Handel mit Montage- und Befestigungsmaterial macht sich in Zeiten wie diesen bezahlt. Der Big-Player Würth bleibt trotz Pandemie auf Erfolgskurs. Mit einem Rekordumsatz von 267,5 Millionen Euro (2020: 223,7 Millionen Euro) konnte das Vorjahresergebnis um fast 20 Prozent übertroffen werden.
Geschäftsführer Alfred Wurmbrand zeigt sich zufrieden: „Die Auftragsbücher unserer Kunden in den unterschiedlichen Branchen sind gut gefüllt. Wir konnten trotz des schwierigen Beschaffungsmarktes unsere Kunden gut versorgen. Natürlich mussten wir auch deutliche Preissteigerungen unserer Vorlieferanten hinnehmen und zu einem guten Teil an den Markt weitergeben.“

Neue Schrauben Shops & E-Business

Neben dem Direktvertrieb, dem wichtigsten Vertriebskanal von Würth, tragen auch die 64 Würth Shops mit 27 Prozent Umsatzanteil einen wesentlichen Teil zum Erfolg bei. Im Laufe des Jahres 2022 sind sieben neue Würth Shops für gewerbliche Kunden in ganz Österreich geplant. Sehr erfreulich entwickelt sich auch der Geschäftsbereich eBusiness. Der Online-Umsatz macht bereits 15 Prozent des Gesamtumsatzes aus. Für 2022 strebt Würth Österreich ein gesundes Wachstum in Umsatz und Ertrag an.

Spende für „Nachbar in Not“

Mit einer Spende in Höhe von 100.000 Euro hilft der Befestigungsspezialist Würth Österreich mit Sitz in Böheimkirchen den vom Krieg betroffenen Menschen in der Ukraine. Das Unternehmen möchte damit einen Beitrag leisten, um ihnen zur Seite zu stehen und seine Solidarität zum Ausdruck bringen.

Auch Würth-Gruppe mit Rekord

Auch die Würth-Gruppe verzeichnete im Geschäftsjahr 2021 historische Rekordmarken: Gemäß vorläufigem Konzernabschluss erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von 17,1 Milliarden Euro (2020: 14,4 Milliarden Euro) – ein Plus von 18,5 Prozent, währungsbereinigt sind es 19,0 Prozent.
Das Betriebsergebnis der Würth-Gruppe liegt gemäß vorläufigem Konzernabschluss mit 1,2 Milliarden Euro deutlich über dem Vorjahr (2020: 775 Millionen Euro). Das starke Umsatzwachstum und die Steigerung der Produktivität trugen maßgeblich zum positiven Ergebnis bei.

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