VST: Crash in Dänemark

Die dänische Vertriebsgesellschaft Premium Syscon der VST Building Technologies AG („VST“) stellt Insolvenzantrag. Welche Auswirkungen das auf die an der Wiener Börse notierte VST hat, wird geprüft.

Premium Syscon, die dänische Vertriebsgesellschaft der VST Buidling Technologies wird kurzfristig einen Insolvenzantrag stellen. „Hintergrund ist, dass die Gesellschaft von Kunden darüber informiert wurde, dass zu erwartende Zahlungen nicht geleistet werden“, so VST in einer Mitteilung. Der Wertansatz der Premium Syscon bei der VST Building Technologies beträgt 550.000 Euro und wird daher im Wert berichtigt. Die Auswirkungen auf die VST sind maximal auf einen niedrigen einstelligen Millionenbetrag begrenzt. Inwieweit eine tatsächliche materielle Auswirkung auf die VST eintritt, wird derzeit geprüft.

Über die VST AG

Die VST Building Technologies AG mit Sitz in Leopoldsdorf (NÖ) bietet Technologielösungen für den Hochbau, die hauptsächlich im Wohnungs- und Hotelbau, aber auch bei Pflege- und Studentenheimen eingesetzt werden.

Zuletzt gab es eine Personalrochade im Unternehmen. Erst Ende September wurde Gerhard Kornfeld zum neuen Vorstand der Gesellschaft bestellt. Er wird sein Amt zum 1. November 2021 antreten. Bis zum Amtsantritt von Kornfeld bleiben die derzeitigen Vorstände, Bernd Ackerl und Kamil Kowalewski, im Amt. Ihre Verträge laufen plangemäß zum 31. Oktober 2021 aus und sollen weiterhin beratend für die VST tätig sein.

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